Konferenz Austria Connect: Zentraleuropa 2018

Konferenz Austria Connect: Zentraleuropa 2018

Regionale Supply Chains und Standortfaktoren im Wandel stehen im Fokus der "Austria Connect" Konferenz der WKO-Außenwirtschaft am 25. Jänner 2018 im Hotel Carlton, Bratislava.

Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn waren den letzten Jahren wirtschaftliche Erfolgsgeschichten bei Industrie und Dienstleistungen in Europa. Am sichtbarsten ist das anhand einer starken Konzentration der Automotive-Industrie in der Region. Der Grund dafür ist die Kombination der geographischen Nähe zu den Absatzmärkten und den Headquarters in Westeuropa sowie der hohen Produktivität bei vergleichsweise geringen Lohnkosten. Österreichische Firmen, auch viele KMU, waren unter den ersten, die in den östlichen Nachbarländern investiert haben.

Der große Erfolg bringt aber neue Herausforderungen mit sich: Die Verkehrsinfrastruktur ist stark ausgelastet, es herrscht ein Mangel an Fachkräften, die Löhne steigen rasant. Volkswagen Slowakei musste nach dem ersten Streik in der Firmengeschichte im Juni 2017 einer Lohnerhöhung von 13,5 Prozent über zwei Jahre zustimmen. Der Lohndruck erfordert weitere Steigerungen von Effizienz und Produktivität, eine noch genauere Taktung der Supply Chains und eine Anpassung der Business Cases.

Zentrale Fragen der Konferenz:

  • Die Zukunft der Supply Chain in Zentraleuropa: Werden Investitionsboom und Industriewachstum anhalten?
  • Kann das Produktivitätswachstum mit der aktuell starken Lohnsteigerung mithalten?
  • Welche Rolle spielen neue Technologien dabei?
  • Welche Strategien und Best-Practice-Beispiele gibt es bei der Suche und Ausbildung von Arbeitskräften?
  • Wer wird in Zukunft in der EU noch produzieren?

Austria Connect : Zentraleuropa 2018

Regionale Supply Chains und Standortfaktoren

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