Kika/Leiner-Chef will in zwei bis drei Jahren wieder Jobs schaffen

Der neue Kika/Leiner-Chef Reinhold Gütebier will mit der Möbelhaus-Kette wieder rasch "schwarze Zahlen" schreiben. Zunächst ist Restrukturierung angesagt: 500 von 8000 Stellen werden gestrichen.

Kika/Leiner-Chef will in zwei bis drei Jahren wieder Jobs schaffen

Der Möbelhandelexperte Reinholf Gütebier will den Sanierungsfall Kika/Leiner rasch umbauen,

St. Pölten/Wien. Die neue Kika/Leiner-Geschäftsführung hat sich am Dienstag bei der Vorstellung in der Konzernzentrale in St. Pölten optimistisch gezeigt. Vorstandschef Reinhold Gütebier gab das Ziel aus, die Möbelhauser wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen, berichtete der ORF NÖ. In zwei bis drei Jahren sollen demnach wieder Mitarbeiter eingestellt werden.

Die Möbelhäuser Kika und Leiner sollen zudem völlig neu auf dem Markt positioniert werden, sagte der Vorstandsvorsitzende laut noe.orf.at. Im Rahmen der Restrukturierung verlieren rund 800 Mitarbeiter, etwa 500 davon in Niederösterreich, von 5.000 Kika/Leiner-Mitarbeitern in Österreich ihren Job.

Die Leiner-Filialen in Innsbruck und in Wiener Neustadt sowie die Kika-Standorte in Vösendorf und in Spittal an der Drau werden per Jahresende geschlossen. Der Prozess der Personalreduktion sei dann abgeschlossen, so der neue Kika/Leiner-Chef.

Gütebier war bereits im September vom neuen Kika/Leiner-Eigentümer Signa als neuer CEO präsentiert worden, mit 8. Oktober übernahm er diese Position. Der Deutsche war mehr als 20 Jahre bei der Möbelkette Segmüller tätig. Darius Kauthe fungiert als Finanzchef (CFO). Oliver Müther ist laut einer Aussendung von Dienstag neuer Geschäftsführer für den Einkauf.

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