Vor dem IPO punktet HelloFresh mit Wachstum

Im Oktober möchte das Berliner Start-up HelloFresh an die Börse gehen. Nach dem Einstieg eines britischen Fondsanbieters wird der Kochgehilfe mit 2,6 Milliarden Euro bewertet, die Erlöse stiegen im ersten Halbjahr um 408 Prozent.

Vor dem IPO punktet HelloFresh mit Wachstum

Essen bestellen ist out, selber kochen liegt im Trend: Das zeigen Unternehmen wie das Berliner Start-up HelloFresh, bei dem Rezept plus Zutaten direkt an die Haustür geliefert werden. Der Kunde kocht sich anschließend selbst eine gesunde Mahlzeit – das ist deutlich gesünder als die herkömmliche Pizzabestellung und spart Zeit gegenüber einem langwierigen Einkauf aller einzelnen Zutaten im Supermarkt. In Österreich bietet das Start-up kochabo.at ein ähnliches Angebot.

HelloFresh möchte Finanzkreisen zufolge bereits im Oktober den IPO wagen und hat nun aktuelle Geschäftszahlen veröffentlicht: Die Erlöse sind im ersten Halbjahr um 408 Prozent auf 112,5 Millionen Euro gestiegen, insgesamt wurden 18,2 Millionen Mahlzeiten ausgeliefert – um 355 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Abonnenten ist von 173.000 Ende 2014 auf 420.000 gewachsen. Im vergangenen Jahr machte HelloFresh bei einem Umsatz von rund 70 Millionen Euro einen bereinigten Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von knapp zwölf Millionen Euro. Die Berliner liefern derzeit in sieben Ländern.

HelloFresh ist so viel wert wie Kuka

Der Börsekandidat wird nach dem Einstieg des britischen Fondsanbieters Baillie Gifford mit 2,6 Milliarden Euro bewertet – in etwa so viel wie der Roboterhersteller Kuka, der im MDax notiert ist. Damit hat sich der Firmenwert seit Februar mehr als vervierfacht. Baillie Gifford - auch an Rocket und am Modeversender Zalando beteiligt - bekam für 75 Millionen Euro gerade einmal drei Prozent.

Der Berliner Startup-Finanzierer Rocket Internet hält mit 57 Prozent die Mehrheit an HelloFresh. Nach dem Einstieg von Baillie Gifford am 17. September stieg der Wert der Rocket-Beteiligung sofort von 400 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro, die Rocket-Aktie schoss zeitweise um gut 15 Prozent nach oben. Seit Jahresbeginn hat die Aktie von Rocket Internet dennoch mehr als die Hälfte an Wert verloren.

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