Streik von Air France-Piloten: Sechs Wien-Flüge betroffen

Streik von Air France-Piloten: Sechs Wien-Flüge betroffen

Wieder einmal streiken Piloten - diesmal bei der Air France. Davon könnten am Montag auch jeweils drei Verbindungen von und nach Wien betroffen sein. Flugreisenden der Air France wird empfohlen, Kontakt mit der Airline aufzunehmen. Insgesamt werde rund die Hälfte aller Air France-Flüge gestrichen, sagte Air France-Chef Frederic Gagey

Wien/Paris. Ein Streik der Piloten von Air France dürfte ab Montag zu Flugausfällen führen - davon könnten nach Auskunft des Wiener Flughafens morgen auch sechs Flüge von und nach Wien betroffen sein.

Für Montag seien je drei Air-France-Flüge nach und ab Wien geplant, sagte ein Flughafen-Sprecher auf Anfrage der APA. Nach Informationen des Flughafens könnten diese Flüge ausfallen. "Wir empfehlen den Passagieren, mit der Airline Kontakt aufzunehmen und sich über ihre Flüge zu informieren."

Insgesamt soll etwa die Hälfte aller Air-France-Flüge werde gestrichen, sagte am Samstag Air-France-Chef Frederic Gagey im französischen Rundfunk. Der Protest richtet sich gegen die Konkurrenz des Billigfliegers von Air France, Transavia.
Nach Angaben von Piloten-Gewerkschaften könnte sich der Arbeitskampf im Verlauf der Woche noch verschärfen. Passagiere wurden aufgefordert, umzubuchen. Gagey schätzte die Kosten dieses Streiks, der die ganze Woche dauern könnte, auf zehn bis 15 Millionen Euro.

Die Verhandlungen mit den Pilotengewerkschaften sollen nach Gageys Angaben am Wochenende weitergeführt werden, um doch noch zu einer Lösung zu kommen und den Streik abzuwenden. Allerdings war Gagey entschlossen, die Wachstumspolitik mit dem Ausbau von Transavia fortzusetzen.

Air France steht wie die Lufthansa unter dem Druck von Billiganbietern wie Easyjet, Ryanair und Vueling. Der französisch-niederländische Konzern Air France-KLM will mit den Sparplänen seine jährlichen Kosten um mehr als eine Milliarde Euro senken.

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