Heta, EZB und Außenhandel: Das Wichtigste der Woche

Heta, EZB und Außenhandel: Das Wichtigste der Woche

Wenn sich Europas Finanzminister kommende Woche treffen, dann wird ein weiteres Mal Griechenland das dominierende Thema sein. Indes öffnet die EZB die Geldschleusen, und in Österreich wird wieder über die Heta debattiert.

Die neue Woche beginnt mit der Fortsetzung einer alten Debatte: Dem Politstreit zwischen Bund und Ländern zu der Frage, wer nun für die aktuellen Zahlungsausfälle bei der Heta aufkommen muss. Dazu wird am Montag und Dienstag schon NÖ-Landesrat Sobotka als Vorsitzender der Landesfinanzreferenten mit Finanzminister Schelling über die Übernahme von Heta-Schulden sprechen.

Auf europäischer Ebene werden sich am Montagnachmittag die Finanzminister der Eurozone und am Dienstag in größerer Runde die Finanzminister der gesamten EU treffen – wenig überraschend wird auch diesmal Griechenland das dominierende Thema sein. Indes öffnet die Europäische Zentralbank am Montag ihre Geldschleusen, um der drohenden Deflation entgegen zu wirken.

Wie steht es um die Liebe zu Russland?

Die Statistik Austria wird am Mittwoch die Jahreszahlen für den Außenhandel vorlegen – besonderes Augenmerk dürfte angesichts Ukraine-Krise und Russland-Sanktionen hier wohl auf der Entwicklung des Handels mit dem osteuropäischen Raum liegen. Passend dazu veröffentlich das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) am Donnerstag in einem Webinar die aktuelle Wirtschaftsprognose für Ost- und Südosteuropa; am Freitag folgt vom gleichen Institut eine Pressekonferenz zu diesem Thema.

Österreichische Bilanzen werden am Mittwoch vom Verbund und dem Brauereiverband, am Donnerstag von der Post und der AUA vorgelegt. Ebenfalls am Donnerstag kommen die Februar-Verkehrszahlen des Flughafen Wien. Ein paar Bilanz-Nachzügler gibt es zusätzlich in Deutschland – mehr dazu unter diesem Link.

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