Heiße Aktie Netflix: Schlägt Google zu?

Video-Streaming und Pay-TV wird im Jahr 2015 für die Mega-Player im Internet das Top-Thema. Google und Vodafone sollen bereits ihre Fühler nach prominenten Diensten ausgestreckt haben. Google könnte sich den Streaming-Anbieter Netflix schnappen.

Heiße Aktie Netflix: Schlägt Google zu?

Wird der Video-Streaming-Dienst Netflix im Jahr 2015 zum Übernahmekandidat? Der US-Streamingdienst hat offenbar Begehrlichkeiten gleich mehrere Internetplayer geweckt. Das britische Technologieforschungs-Unternehmen CCS Insight prognostiziert für das Jahr 2015, dass die Mega-Player im Internet das Geschäft mit kostenpflichtigen Videodiensten forcieren wollen, schreibt der Tech-Blog der "Financial Times".

"Alle Web-Player streben eine stärkere Präsenz bei Paid-Video-Diensten an", heißt es es in einem Report von CCS Insight. Zu den Interessenten für eine Übernahme von Netflix zählen vor allem Google, Alibaba oder Yahoo. "Wenn Google Neflix nicht kauft, wird das Unternehmen 2015 einen eigenen Video-Streamingdienst starten", so die Vorhersage von CCS Insight. Der Verkauf von Netflix sei durchaus für den Gründer und derzeitigen CEO Reed Hastings eine Alternative. Das Unternehmen ist an der Börse derzeit 22,5 Milliarden Dollar wert. Der Streamingdienst mit Hauptsitz in den USA ist in 40 Ländern via Internet aktiv. Im September startete Netflix zeitgleich in Deutschland und Österreich. Ab März 2015 wird der zahlungspflichtige Internet-Dienst auch in Australien und Neuseeland angeboten.

Die jüngste Fokussierung auf Video-Streaming würde laut CCS Insight widerspiegeln, dass Unternehmen der Telekomindustrie, Medien- und Technologiekonzerne sich Zugang zu exklusiven Inhalten verschaffen wollen.

Der zweite große Übernahmekandidat sei laut CCS Insight der Pay-TV-Anbieter Sky. Erster Anwärter sei Vodafone. Der britische Mobilfunkriese will sein Portfolio erweitern. Neben Mobilfunk und Breitband-Internet sollen weitere Fixline-Services folgen, darunter auch Fernsehen und Video. Sky ist in den größten Vodafone-Märkten Italien und Deutschland vertreten, was für den Telekomkonzern besonders eine sinnvolle Ergänzung des Portfolios wäre, um alle Dienste aus einer Hand anzubieten.

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