General Motors ruft nach tödlicher Unfallserie 1,4 Millionen Autos zurück

Fehlerhafte Zündschlösser könnten die Ursache für insgesamt 31 Unfälle sein, bei denen in den USA 13 Menschen starben. General Motors hat deshalb jetzt einen Rückruf für 1,4 Millionen Autos gestartet, die in den Jahren 2003 bis 2007 gebaut wurden.

General Motors ruft nach tödlicher Unfallserie 1,4 Millionen Autos zurück

General Motors ruft 1,37 Millionen Autos der Marken Chevrolet, Pontiac und Saturn wegen fehlerhafter Zündschlösser zurück. Das Problem: Der Zündschlüssel kann während der Fahrt in die Aus-Position zurückspringen. Dadurch werden der Motor und die meisten elektrischen Systeme ausgeschaltet.

Der Fehler könnte, wie General Motors eingestehen musste, mit einer bisher ungeklärten Unfallserie mit insgesamt 13 Toten in Verbindung stehen. Bei insgesamt 31 Unfällen mit den 13 Todesopfern hatten sich die Front-Airbags nicht geöffnet.

Betroffen sind Modelle aus den Jahren 2003 bis 2007. Nordamerika-Chef Alan Batey räumte Versäumnisse bei der Aufklärung der technischen Probleme ein. "Es tut uns sehr leid, und wir arbeiten daran, die Sache so schnell wie möglich richtigzustellen."

Europa kaum betroffen

Nach Angaben von General Motors kann der Zündschlüssel insbesondere dann zurückspringen, wenn der Wagen auf unbefestigtem Gelände unterwegs ist und der Schlüsselbund schwer ist. Betroffen sind vorerst allerdings in Europa nur über Umwege erhältliche Modelle: Chevrolet Cobalt und HHR, Saturn Sky und Ion, Pontiac Solstice und G5 sowie der nur in Kanada verkaufte Pontiac Pursuit.

Der große Rivale Toyota hatte vor zwei Wochen einen weltweiten Rückruf von 1,9 Millionen seines Hybrid-Verkaufsschlagers Prius III verkündet. Die Japaner sind besonders vorsichtig, nachdem sie 2010 einen Massenrückruf starten mussten wegen Berichten über klemmende Gaspedale und rutschende Fußmatten als Grund für Unfälle. Auf dem wichtigen US-Markt brachen damals die Verkäufe ein. Später stellte sich heraus, dass viele Unfälle auf Fehler der Fahrer zurückgingen.

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