Deutschland bleibt stur

In der Kritik: Europas größte Volkswirtschaft ist gut durch die Krise gekommen. So gut, dass sie sich ihren Kritikern zufolge ein bisschen mehr bemühen könnte, die europäische Wirtschaft endlich aus dem Dauertief zu ziehen. Aber schafft sie das überhaupt?

Deutschland bleibt stur

Zum Teil liegt es sicher am Fußball, vor allem am Sieg bei der Weltmeisterschaft in Brasilien. Zum anderen liegt es an der Regierung unter Angela Merkel, die als "ehrlich und kompetent" wahrgenommen wird. Und irgendwie tragen auch "Investitionsklima" und "soziale Gerechtigkeit" dazu bei, dass Deutschland im vergangenen Jahr die USA an einem bisher sicher gebuchten Dauerplatz an der Spitze abgelöst hat: Laut dem Marktforschungsinstitut GfK ist Deutschland nun erstmals die beliebteste Nation der Welt.

Eingefleischte Österreicher mag das vielleicht überraschen, doch auch sonst läuft es für Deutschland gut: Die Wirtschaft wächst, auch wenn die Prognosen, wie fast überall, zuletzt etwas zurückgenommen wurden. Das Budget ist ausgeglichen, die Schulden liegen unter dem europäischen Durchschnitt. Noch nie hatten so viele Menschen in Deutschland Arbeit wie jetzt, noch nie waren die Steuereinnahmen so hoch.

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