Air-Berlin-Sanierung steht noch nicht

Der Verwaltungsrat der Air Berlin hat auf seiner Sitzung über die Planung bis 2018 beraten. Auf einen Sanierungsplan für die angeschlagene Airline konnte man sich nicht einigen. Für das vierte Quartal wurden umfassende Änderungen angekündigt.

Air-Berlin-Sanierung steht noch nicht

Der neue Sanierungsplan für die schwer angeschlagene Niki-Mutter Air Berlin ist einem Konzerninsider zufolge noch nicht unter Dach und Fach. Auf der heutigen Sitzung des Verwaltungsrates habe das Präsidium des Gremiums mit dem Air-Berlin-Management die Details der Sanierung beraten, aber keine Entscheidung gefällt, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person am Dienstag.

Diese könne erst getroffen werden, wenn der Verwaltungsrat in Gänze zusammentritt, welches voraussichtlich in einigen Wochen passieren solle. Air Berlin bestätigte das Gremientreffen, in dem über die Planung bis 2018 beraten wurde. Weitere Details nannte die Fluggesellschaft nicht. Es geht aber um die Neuausrichtung der Airline, dazu zählt vor allem die Neuarsichtung des Neugestaltung des Streckennetzes. Air Berlin will sich davon verabschieden, der Lufthansa in Europa und auf der Langstrecke eine Konkurrenz aufzubauen, weil das bisheriger Experiment schief gegangen sei. Vermutlich geht es bei dem Sanierungsplan auch um weitere Jobkürzungen.

Defizitäre Fluglinie

Air Berlin schreibt seit Jahren hohe Verluste. Der seit Februar amtierende neue Air-Berlin-Chef Stefan Pichler hat deshalb ein neues Sanierungsprogramm angekündigt.

Über eine vom Großaktionär Etihad organisierte Plattform konnten Mitte September 140 Mio. Dollar (rund 123 Mio. Euro) an Bord geholt werden, wie die arabische Fluglinie mitteilte. Die Araber, die seit 2011 an der zweitgrößten deutschen Airline 29 Prozent der Aktien halten, nannten Kapitalerhöhungen, Investitionen in die Flotte sowie Refinanzierungszwecke als mögliche Wege, das Geld zu verwenden.

Mit einer Ausnahme fliegt Air Berlin seit sieben Jahren Verluste ein. Im ersten Halbjahr 2015 blieben unter dem Strich Verluste von 247,6 Millionen. Das Eigenkapital ist längst aufgezehrt, lag Ende Juni bei minus 575 Mio. Euro.

Pichler hatte noch im Sommer für 2016 einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Aussicht gestellt. Mitte August meinte Pichler, "das Grunddilemma der strategischen Ausrichtung der Air Berlin werden wir im vierten Quartal angehen".

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