Adidas zahlt Bayern München 900 Millionen Euro

Adidas zahlt Bayern München 900 Millionen Euro

Beim Elfer-Schießen gegen Borussia Dortmund ausgerutscht und ausgeschieden - mit Adidas aber einig über einen Fast-Milliarden Deal.

Der deutsche Sportartikelkonzern Adidas soll mit dem deutschen Rekord-Fußballmeister Bayern München schon vorzeitig den Sponsorenvertrag verlängert haben. Und ein gut gehäuftes Schäuferl hat Adidas demnach zur bisherigen Gage noch drauf gelegt - und mehr als verdoppelt.

Sportlich durchlebt der FC Bayern München ein Wellental der Gefühle. Nachdem seit Sonntag feststeht, dass der Münchner Klubs seit Sonntag den 25. Meistertitel unter Dach und Fach hat, flog der Münchner Klub am Dienstagabend nach einem spannenden Elfmeterschießen aus dem DFB-Pokal - und das ausgerechnet vor heimischer Kulisse.

Doch finanziell läuft's weit besser beim Klubs und Arbeitgeber des österreichischen Superstars David Alaba. Noch vor Ablauf des aktuellen Sponsorenvertrags im Jahr 2020, wurde der Vertrag mit Hauptsponsor Adidas verlängert - bis 2030, also weitere 15 Jahre, wie "SPORTBILD" berichtet.

Und damit nicht genug: Adidas legt noch ein kräftiges Schäuferl nach. Künftig bekommen der FC Bayern München laut "SPORTBILD" 60 Millionen Euro pro Jahr - bis 2030 sind das also 900 Millionen Euro insgesamt. Bisher haben die Münchner nur rund 25 Millionen Euro pro Jahr erhalten.

Nur ein Klub bekommt vom deutschen Sportausrüster noch mehr Geld: Manchester United (ManU) erhält ein Milliarde Euro für ihren auf 15 Jahre datierten Sponsorenvertrag.

Globale Player - großes Geschäft

Adidas hat neben ManU und Bayern München unter anderem auch Real Madrid, Chelsea FC London sowie die Nationalteams von Weltmeister Deutschland und Vize-Weltmeister Argentinien als ihre globalen Top-Werbeträger unter Vertrag.

Für Adidas sind derartige Sponsorenverträge eigenen Angaben zufolge ein einträgliches Geschäft. Adidas schneidet auch an jedem verkauften Fußballdress kräftig mit - allein der FC Bayern hat in der laufenden Saison demnach erstmals über eine Million Leibchen verkauft.

Adidas ist außerdem an der FC Bayern München AG mit 8,33 Prozent beteiligt. Audi und Allianz halten ebenso jeweils 8,33 Prozent. Der FC Bayern München e. V. hält 75,01 Prozent an der FC Bayern München AG, deren Aktien (noch) nicht an der Börse notiert werden.

Wirtschaft

Waschmaschine an Amazon: Ich brauche Waschpulver!

Wirtschaft

Neue Jahreszeit bei der Bank Austria: Vivaldi tritt als Vorstand ab

Wirtschaft

ILO-Trendbericht: Arbeitslosigkeit nahm 2015 global zu