Inside Atomic - Das Geheimnis der Sieger-Ski

Inside Atomic - Das Geheimnis der Sieger-Ski

MEDAILLENFAVORITEN. US-Topstar Mikaela Shiffrin und Seriensieger Marcel Hirscher sind auch die größten Olympia- Hoffnungen von Atomic. Im heurigen Winter haben die zwei Ausnahmeathleten schon je zehn Mal gewonnen.

Das Salzburger Unternehmen Atomic hat einige Durststrecken hinter sich, schaffte es aber, wieder zur weltweit größten Skimarke zu werden. Der Hirscher-Faktor ist nur einer der Gründe.

Wenn Chris Benchetler seine waghalsigen Schwünge und Sprünge in den Schnee von Mammoth Mountain setzt, folgen ihm via GoPro-Kamera nicht weniger als 117.600 Abonnenten auf Instagram. Der Kalifornier ist in den USA eine Freeski- Legende, ein Ausnahmeathlet, der auch in einigen Filmproduktionen ("Chasing El Niño") mitgewirkt hat.

Als Wolfgang Mayrhofer vor neun Jahren als General Manager das Ruder bei Atomic übernahm, hatte er ein strategisches Ziel im Kopf: in den USA vorne mit dabei zu sein, weil man sonst nicht die Nummer eins werden kann. Mit rund 25 Millionen Skifahrern und Snowboardern sind die USA mit Abstand der größte Ski-Einzelmarkt der Welt, wo Atomic damals wenig präsent war.

Mayrhofer flog über den Atlantik, um sich selbst ein Bild zu machen. Bei einem Trip in die Rocky Mountains sah er einen coolen Typen, der mit einem Affenzahn die Piste rückwärts fahrend bewältigte - Chris Benchetler. Der Atomic-Manager hatte schon erkannt, dass in den USA die Freeskier die Trends setzen, weniger die Pistenfahrer. Er schloss eine Kooperation mit dem jungen Wilden, entwickelte mit ihm dann auch eine eigene Produkt-Linie: Atomic Backland Bent Chetler. Bald stellte sich dieser Marketingcoup als Verkaufsturbo in den USA heraus.

Heute sind die Ski aus Altenmarkt im Pongau auch dank des starken US-Geschäfts wieder die Nummer eins am globalen Alpinski-Markt rund 19 Prozent Marktanteil liegt man vor Rossignol und Head.

Ein gelungenes Comeback: Denn das Salzburger Unternehmen, das 1994 nach dem Konkurs von Gründer Alois Rohrmoser vom finnischen Amer-Konzern übernommen wurde hat längere Durststrecken hinter sich.

Amer ist ein finnischer Sportartikelkonzern. Der börsenotierte Konzern bringt es mit 8.526 Mitarbiter pro ahr auf 2,6 Mrd. Euro Umsatz. Unterm Strich bleiben 22 Millionen Euro.

Und Atomic ist heute bestens aufgestellt. Seit etwa vier Jahren läuft der Laden aber wie ein Rennski. "Jede einzelne unserer Sparten bis zur Skibrillle ist profitabel. Unsere Eigentümer sind zufrieden", erklärt Wolfgang Mayrhofer, General Manager Atomic exklusiv im trend-Interview.


Die komplette Geschichte lesen Sie im trend - Ausgabe 6/2018 vom 8. Februar 2018.

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