In den Casinos läuft die Kugel nicht rund

In den Casinos läuft die Kugel nicht rund

CEO Alexander Labak wird dem Aufsichtsrat der Casinos Austria AG einiges erklären müssen.

In den heimischen Spielcasinos der Casinos Austria AG fielen die Ergebnisse in den ersten drei Quartalen 2018 spürbar zurück. Der Aufsichtsrat tagt am Dienstag.

Einen großen Knall, wie mitunter erwartet, wird es bei der Aufsichtsratssitzung der Casinos Austria AG am 11. Dezember nicht geben. Am Vertrag von CEO Alexander Labak, der Ende 2019 in jedem Fall ausscheidet, wird vorerst nicht gerüttelt.

Sehr genau wird sich das Kontrollgremium unter Walter Rothensteiner aber die Neunmonatszahlen der österreichischen Casinos ansehen. Denn die schauen gar nicht gut aus. Im ersten Halbjahr 2017 wurden noch knapp zehn Millionen Euro Gewinn ausgewiesen, heuer waren es im gleichen Zeitraum unter zwei Millionen.

Ergebnis-Diskussionen

Gerüchte, wonach dann im Juli und August die schlechtesten Ergebnisse folgten, werden vom Unternehmen zurückgewiesen. Sprecher Patrick Minar verweist auf die Casinos-Umsätze nach neun Monaten, die mit 225 Millionen Euro zwar um 6,2 Prozent unter dem Vorjahr liegen, aber um ein paar Millionen über dem Wert 2015. Ergebniszahlen werden allerdings keine genannt.

Im Aufsichtsrat am 11. Dezember 2018 (Dienstag) wird General Labak jedenfalls Erklärungsbedarf haben.

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