Diese Ideen von vier Austro- KMUs fördert die EU mit Millionen

Vier Klein- und Mittelbetriebe in Österreich erhalten für ihre disruptiven Ideen von der EU hohe Förderungen. Was die Firmen aus drei Bundesländern so innovativ macht.

Diese Ideen von vier Austro- KMUs fördert die EU mit Millionen

Vier österreichische Klein- und Mittelbetriebe (KMU) erhalten jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Innovationsrat EIC im Rahmen des EU-Programms "Horizon 2020". Laut der Forschungsförderungsgesellschaft FFG fördert der EIC europaweit 108 Projekte von KMUs mit in Summe 210 Millionen Euro. Ziel des EIC ist es, disruptive Ideen zu fördern, die in Innovationen und am Markt münden sollen.

Windräder werden mit Sensor automatisch geprüft
Die vier KMU kommen aus Oberösterreich, Niederösterreich und Wien. Die AERO Enterprise GmbH in Linz arbeitet etwa an einem vollautomatischen Inspektionssystem für Windräder mit einem "Sensor-Copter", um die Standzeiten der Windturbinen zu reduzieren. Die Lithos Crop Protect GmbH in Ennsdorf (NÖ) will einen nachhaltigen Schutz vor dem Maiswurzelbohrer entwickeln, dessen Larven die Wurzeln der Maispflanzen fressen und große Schäden in der Landwirtschaft verursachen.

Erträge in der Landwirtschaft natürlich steigern
Die Evologic Technologies GmbH in Wien nimmt sich die Natur als Vorbild und widmet sich einer groß angelegten Mykorrhiza-Produktion. Durch die Symbiose von Pilzen und Pflanzen soll der Ertrag in der Landwirtschaft gesteigert werden.

Chronische Schmerzen lindern
Die Wiener Firma Szelestim will einen tragbaren Neurostimulator zur Behandlung von chronischen Schmerzen entwickeln. Dies soll durch Elektro-Stimulation des Vagusnervs im Ohr ermöglicht werden.

Test für neues EU-Forschungsprogramm
Derzeit läuft eine Pilotphase des EIC. Mit dem neuen EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon Europe" sollen dem "European Innovation Council" von 2021 bis 2027 nach derzeitiger Finanzplanung zehn Mrd. Euro zur Förderung disruptiver, bahnbrechender, marktschaffender Innovationen zur Verfügung stehen. Damit soll es einerseits nicht rückzahlbare Zuschüsse für Unternehmen in Höhe von bis zu 2,5 Mio. Euro geben. Andererseits ist sogenanntes "blended financing" geplant, bei dem die EU erstmals direkt in Firmen investieren wird.

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