IBM-Chefin Ginni Rometty tritt zurück

Die Chefin des IT-Urgesteins IBM, Ginni Rometty, hat ihren Rücktritt angekündigt. Ihr Nachfolger wird der Cloud-Spezialist Arvind Krishna.

IBM-Chefin Ginni Rometty tritt zurück

Die 62-jährige IBM-Chefin Ginni Rometty tritt ab. Rometty hatte den Spitzenposten 2012 übernommen, sie soll bis zum Jahresende als geschäftsführende Vorsitzende bei IBM bleiben. Ihr Nachfolger wird Arvind Krishna, bisher Senior Vice President unter anderem für das Cloud-Geschäft zuständig. Krishna übernimmt am 6. April.

IBM steckt schon länger in einem tief greifenden Konzernwandel, der bisher noch nicht die erhofften Erfolge brachte. Der Computer-Dino setzt auf neue Geschäftsbereiche wie Cloud-Dienste, Datenanalyse und künstliche Intelligenz und verbucht hier teilweise auch starkes Wachstum. Das reicht jedoch nicht, um die Probleme in der klassischen Hardware-Sparte mit Servern und Großrechnern zu kompensieren.

"Big Blue" liegt aber im boomenden Cloud-Geschäft nach wie vor hinter Rivalen wie Amazon, Microsoft und Google zurück.

Anleger reagierten positiv auf die Ankündigung des Chefwechsels, die Aktie [ ISIN US4592001014] drehte nachbörslich ins Plus und stieg zunächst um rund vier Prozent. IBM hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, im vierten Quartal das erste kleine Umsatzplus seit sechs Vierteljahren geschafft zu haben. An der Wall Street hat der Konzern schon länger einen schweren Stand, trotz des US-Börsen-Booms konnte die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten kaum einen Kursgewinn verbuchen.

Romettys Zeit an der IBM-Spitze begann mit einem fünfeinhalb Jahre langen Umsatzrückgang. Auf eine kurze Erholung folgten sechs weitere Quartale mit sinkenden Erlösen, bis es im vergangenen Vierteljahr ein Mini-Plus von 0,1 Prozent gab.

Rometty steuerte im vergangenen Jahr unter anderem mit dem Kauf von Red Hat, eines Spezialisten für Open-Source-Software, gegen. IBM ließ sich den Zukauf mehr als 30 Milliarden Dollar (rund 27 Mrd. Euro) kosten. Red-Hat-Chef Jim Whitehurst soll Krishna im neugeschaffenen Job eines President beiseitestehen.

Erste-Chef Spalt verlängert seinen Vertrag nicht

Erste-Chef Spalt verlängert seinen Vertrag nicht

Bernd Spalt, CEO der Erste Group, hat erklärt, dass er seinen bis Ende …

Energiemanagement: schlechte Noten für die Politik [Umfrage]

trend-Umfrage: Die Österreicher sind unzufrieden mit ihren …

Interview. ORS gestaltet Next Generation Broadcast.

Interview. ORS gestaltet Next Generation Broadcast.

Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der ORS Group, im Gespräch.

Die damalige Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Johann Mika, CIO der ORS, testeten auf dem Mobile World Congress 2022 in Barcelona die ersten 5G-Broadcast-fähigen Smartphones.

TV, Radio & Streaming. Die ORS versorgt das ganze Land.

430 Sender. Dienstleister für Rundfunkübertragung in ganz Österreich.