Hygieneskandel bei Burger King: Einstweilige Verfügung gegen Yi-Ko

Hygieneskandel bei Burger King: Einstweilige Verfügung gegen Yi-Ko

Burger King leitet nun juristische Schritte gegen den Franchiseunternehmer Yi-Ko ein.

Nach der Kündigung zieht Burger King nun juristische Konsequenzen: Eine Einstweilige Verfügung beim Landgericht München soll den Franchisenehmer Yi-Ko zur Schließung seiner Filialen zwingen.

Burger King habe einen entsprechenden Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung beim Landgericht München eingereicht, sagte Yi-Ko-Geschäftsführer Dieter Stummel am Freitag "Focus Online". Stummel sagte, er rechne noch am Freitag mit einer Entscheidung des Gerichts. Yi-Ko will seine 89 Filialen geöffnet lassen.

Burger King hatte am Mittwoch die Verträge mit der Yi-Ko-Holding gekündigt und den Franchisenehmer aufgefordert, seine Filialen umgehend zu schließen. Der Franchisenehmer habe sich nicht an die vertraglich vereinbarten Arbeitsbedingungen für seine 3.000 Mitarbeiter gehalten. Anderenfalls werde Burger King vor Gericht ziehen.

Yi-Ko steht für Ergün Yildiz und Alexander Kolobov. Sie hatten im Mai 2013 als gleichberechtigte Partner damals 91 Burger-King-Filialen übernommen, darunter jeweils mehrere in München, Köln, Essen und Oberhausen.

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