11 Gründe, warum Deutschland gut dasteht

11 Gründe, warum Deutschland gut dasteht

Unter Investoren breitet sich was die künftige Entwicklung Deutschland betrifft, zunehmend Pessimismus aus. Der deutsche Ökonom Hüfner von der Investmentgesellschaft Assenagon nennt nun elf Gründe warum Deutschland wirtschaftlich und auch politisch gut dasteht.

Erstens: Drittgrößte Exportnation der Welt Deutschland gehört zu den wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt. Nach dem Competitiveness Report des World Economic Forums belegt es unter 144 Ländern den vierten Platz. Gegenüber dem letzten Jahr hat es sich sogar um einen Platz verbessert. Siehe Tabelle. Das ist nicht nur ein Phantom von Think Tanks. Es zeigt sich auch in den Zahlen. Deutschland ist nach China und den USA die drittgrößte Exportnation der Welt. Es weist – sehr zum Ärger mancher Handelspartner – mit über 300 Millliarden Euro auch einen der größten Leistungsbilanzüberschüsse aus.

Zweitens: Führend in vielen Branchen Deutschland gehört in wichtigen Industrien zu den führenden Produzenten der Welt. Keiner baut so gute Autos. Seine Maschinen werden überall geschätzt. Es hat eine große Chemie- und Elektroindustrie. Es treibt die Industrie 4.0 voran. Nur in den digitalen Zukunftsindustrien ist das Land zurückgeblieben.

Drittens: Deutsche Immobilien international gefragt Deutsche Immobilien sind in letzter Zeit zu einem der interessantesten Märkte für internationale Investoren geworden. Sie schätzen die lebendigen Städte mit vielen Innovationen, die gute Beschäftigungssituation und die Nachhaltigkeit des Bauens. Nicht zuletzt sind die Preise der Immobilien verglichen etwa mit London oder Paris niedrig.

Viertens: Breiten Mittelstand Deutschland hat einen großen und aktiven Mittelstand. Die vielen kleinen und mittleren Unternehmen sorgen dafür, dass der Wettbewerb hart und effizient ist. Sie erzwingen eine hohe Serviceorientierung gegenüber dem Kunden und ermöglichen schnelle Anpassungen an veränderte Daten auf den Weltmärkten.

Fünftens: Hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung Die Bundesrepublik gibt gemessen am Sozialprodukt mehr für Research & Development aus als die USA oder China. Es liegt ganz vorne bei den Patentanmeldungen pro Einwohner. Bei Produkt- und Prozessinnovationen rangiert es nur knapp hinter dem Spitzenreiter Israel. Darauf weist die Bertelsmann-Stiftung in ihrer Studie der Sustainable Governance Indicators (SGI) hin.

Sechstens: Junge Manager Die Manager sind hierzulande jünger als in anderen Ländern. Nach einer Studie der Beratungsgesellschaft Strategy& liegt das Durchschnittsalter der Vorstandsvorsitzenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei 49 Jahren verglichen mit 51 Jahren in den USA, Kanada und China.In Japan sind die obersten Chefs im Schnitt sogar 60 Jahre alt. Jugend ist zwar keine Erfolgsgarantie. Sie ist aber in einer sich so rasch ändernden Welt kein Fehler.

Siebtens: Duales Bildungssystem Eine der traditionellen Stärken ist das duale System der Berufsausbildung. Die Qualifikation der deutschen Facharbeiter ist im weltweiten Vergleich hoch.

Achtens: Arbeitslosigkeit nimmt ab Deutschland gehört zu den wenigen Ländern der Welt, in denen die Arbeitslosigkeit nicht zu, sondern abgenommen hat. Nach einer Statistik der OECD hat es unter den großen Industrieländern nach Japan und Korea die niedrigste Arbeitslosenquote.

Neuntens: Budgetdefizit auf null Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, die ihr Budgetdefizit auf null zurückgeführt haben. Der Bestand an Staatsschulden ist zwar mit 71 % des Bruttoinlandsproduktes immer noch hoch. Wenn die jetzige Finanzpolitik so fortgesetzt wird, dann besteht jedoch bis 2020 die Chance, wieder unter die Zielgröße von 60 % zu kommen.

Zehntens: politische Stabilität Deutschland hat eine im Ausland vielfach angesehene Kanzlerin. Sie gehört zu den am längsten amtierenden Regierungschefs in der westlichen Welt. Zudem ist die politische Stabilität in Deutschland verglichen mit anderen Staaten relativ hoch. Deutschland hatte seit 1950 nur insgesamt acht Kanzler. Jeder regierte im Schnitt acht Jahre.

Elftens: Wirtschaftspolitik zählt zur Weltspitze Bei einem internationalen Vergleich der Wirtschaftspolitik kommt die Bertelsmann-Stiftung in der oben angegebenen Studie zu dem Ergebnis, dass die Bundesrepublik unter 41 Ländern zu den drei besten gehört.

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