Großer Umbau bei Südosteuropa-Töchtern der Telekom Austria

Großer Umbau bei Südosteuropa-Töchtern der Telekom Austria

Anruf nach Südosteuropa: Neue Formel - aus aus "vier mach zwei"

Aus Vier mach zwei: Die Telekom Austria bündelt die Aktivitäten ihrer Tochterfirmen. Die Töchter in Serbien und Slowenien sowie Kroatien und Mazedonien werden ebenso zusammengelegt. Die Verantwortung haben künftig nur noch zwei statt bisher vier Top-Manager.

Wien. Bei der Telekom Austria stehen größere Veränderungen am Balkan bevor: Nach der Übernahme durch America Movil werden nun erstmals gröber Umstrukturierungen bei den Mobilfunk-Töchter in Südosteuropa vorgenommen. Die TA-Töchter In Serbien und Slowenien sowie in Kroatien und Mazedonien werden jeweils in einem Cluster gebündelt. Das berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA am Donnerstag.

Großes Sesselrücken

Zunächst werden im Management die Karten neu verteilt. Dejan Turk, der vor 15 Monaten von der Spitze der slowenischen Si.mobil nach Belgrad gewechselt war, um in Serbien als CEO die Führung der Vip Mobile zu übernehmen, wird Chef dieses neu gebildeten Clusters. Das hat die TA in Wien auf Anfrage der APA bestätigt. Da Vip Mobile das größere Unternehmen ist, wird Turk den Cluster von Belgrad aus leiten.

Das Tagesgeschäft der Si.mobil wird der bisherige Finanzvorstand Bostjan Skufca Zaversek führen. Er löst den Deutschen Jörg Zeddies ab. Zeddies und sein Si.mobil-Vorstandskollege Ulrich Rokita sollen in die Telekom-Zentrale nach Wien zurückkehren, berichtet STA.

Die TA-Töchter in Kroatien (Vipnet) und Mazedonien (Vip Operator) bieten sowohl Mobilfunk als auch Festnetz-Telefonie an. CEO dieses Clusters wird der bisherige Vipnet-CEO Jiri Dvorjancansky sein. Der bisherige CEO in Mazedonien, Nikola Ljusev, wird dort weiterhin das operative Geschäft führen.

Wirtschaft

OMV-Chef Rainer Seele - "Mann des Jahres 2018"

Wirtschaft

Aus für Niki: Airline ist pleite, Flieger bleiben am Boden

Ryanair-Piloten drohen mit Streikdebüt in der Urlaubszeit

Wirtschaft

Ryanair-Piloten drohen mit Streikdebüt in der Urlaubszeit