Google kündigte Investitionen in erneuerbare Energien an

Der US-Internetkonzern will insgesamt 1.600 Megawatt Strom aus Windkraft und Solarenergie in den USA, Chile und Europa beziehen. 18 neue Verträge seien bereits fixiert. Die Hälfte des neuen Stroms wird in Europa an vier Standorten erzeugt.

Google kündigte Investitionen in erneuerbare Energien an

Mountain View. Google will massiv in erneuerbare Energien investieren. In einem Blog-Eintrag kündigte Google-Chef Sundar Pichai zum internationalen Aktionstag der Fridays-for-Future-Bewegung den "größten Einkauf von erneuerbaren Energien in der Geschichte" an. Der Internetkonzern werde ein Paket aus insgesamt 1.600 Megawatt in den USA, Chile und Europa beziehen. Die Hälfte des künftig per erneuerbarer Energie bezogenen Stroms stammt aus insgesamt vier Anlagen in Europa, die in Finnland (255 MW), Schweden (286 MW), Belgien (92 MW) und Dänemark (160 MW) angesiedelt sind.

"Zusammengenommen werden diese Transaktionen unser weltweites Portfolio an Wind- und Solarenergieverträgen um mehr als 40 Prozent auf 5.500 MW erhöhen", schreibt Pichai. Das entspreche der Kapazität von einer Million Solardächern.

Insgesamt hat Google nun 18 neue Verträge mit alternativen Energieerzeugern abgeschlossen. Die neuen Verträge sähen nicht nur den Bezug erneuerbarer Energien von bestehenden Wind- und Solar-Anbietern vor, sondern unterstützten mit einer langen Laufzeit auch den Ausbau weiterer Projekte, betonte Pichai.

Zudem will der Internet-Konzern über seine philanthropische Tochter Google.org zwei Gesellschaften für erneuerbare Energien in den USA und Europa mit insgesamt 100.000 Euro unterstützen. Das Geld solle für die Erforschung neuer Geschäftsmodelle und die Schulung von Verbrauchern genutzt werden.

Google betreibt sein Geschäft nach eigenen Angaben seit 2007 CO2-neutral. Seit 2017 bezieht der Internet-Riese seinen gesamten jährlichen Stromverbrauch demnach aus erneuerbaren Energien. Google sei der größte Einkäufer für erneuerbare Energien der Welt.

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