Gewinne in den USA drohen einzubrechen

Gewinne in den USA drohen einzubrechen

US-Wirtschaft: Tanz auf dem Vulkan.

Die Löhne in den USA sind seit dem Vorjahr erheblich gestiegen. Das hat positive wie negative Auswirkungen auf die US-Wirtschaft.

Das Lohnwachstum in den USA war zuletzt im Jahr 2000 so hoch. Das Jahr in dem die Dotcom-Blase geplatzt ist und viele Träume vom schnellen Reichtum mit Technologie-Aktien in der Luft zerplatzt sind. Nun ist es wieder soweit. Die Aktienkurse steigen wie damals in neue Rekordhöhen und das Lohnwachstum steigt. Vor allem im Niedriglohnsektor legen die Löhne wie damals um mehr als vier Prozent pro Jahr zu. Zum Niedriglohnsektor zählen Verbrauchsgüter, Handel, Transport, Versorger, Einzelhandel, Freizeit, Gewerbe und sonstige Dienstleistungen.

Insgesamt hat sich das US-Lohnwachstum seit Anfang 2013 von 1,8 Prozent auf derzeit 3,3 Prozent zum Vorjahr beschleunigt.

Geringe Inflation spiegelt mangelnde Preismacht der Unternehmen wieder
Der Vorteil der Entwicklung: Gerade Beschäftigte im Niedriglohnsektor geben das verdiente Geld auch schneller wieder aus. Sie kurbeln damit die Konsumausgaben und die Wirtschaft an. Andererseits steigen die Löhne zu einer Zeit, in der die Inflation relativ verhalten ist. Daran zeigt sich aber die mangelnde Preismacht der Unternehmen. Damit könnte das eintreten, was so mancher Experte bereits prognostiziert: Die Gewinn in einigen dieser Branchen könnten unter Druck geraten und damit auch die Aktienkurse.

Niedriglöhne sind in den USA so hoch wie zuletzt vor der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

"Sollten die Gewinne nicht wie erwartet ausfallen, kann aus einem momentan chancenreich bewerteten Markt eine teure Veranlagung werden aus der alle gleichzeitig raus wollen", so Schoellerbank-Aktienexperte Alexander Adrian.

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