Fußball: AC Milan und West Bromwich nach China verkauft

Fußball: AC Milan und West Bromwich nach China verkauft

Der Verkauf des italienischen Fußballclubs AC Milan an chinesische Investoren ist unter Dach und Fach. Auch der britische Premier Club West Bromwich gehört nun Chinesen.

Ein chinesisches Konsortium hat sich Informationen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge mit den bisherigen darauf geeinigt, 99,93 Prozent an dem italienischen Fußball-Traditionsverein AC Milan zu übernehmen. Der Deal soll noch bis Ende 2016 abgeschlossen werden, hieß es.

Seit 1986 hielt die Fininvest-Holding der Familie von Club-Besitzer und Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi, 100 Prozent der Anteile an dem Verein, zu dem verschiededne Tochterunternehmen wie die Milan Real Estate und Milan Entertainment gehören. Fininvest hatte Anfang Mai Gespräche mit den Chinesen aufgenommen. Zuletzt hieß es, dass die Investoren in ihrem Angebot den AC Milan samt Schulden mit 700 bis 750 Millionen Euro bewerten.

Umsatzstarker Top-Club

In der Saison 2014/15 erwirtschaftete der AC Mailand einen Umsatz von 199,1 Millionen Euro und ist damit der zweit umsatzstärkste Fußballverein Italiens, weltweit belegt der Verein in diesem Ranking dem aktuellen Report "Football Money League" von Deloitte den 14. Platz.

Investoren aus China steigen derzeit verstärkt in den europäischen Profifußball ein. Vor kurzem übernahm der Elektronikhändler Suning Commerce für rund 270 Millionen Euro einen Mehrheitsanteil von 70 Prozent am Mailänder Lokalrivalen Inter. Ebenfalls am Freitag wurde bekannt, dass der britische Premier Club West Bromwich Albion an das chinesische Unternehmen Yunyi Guokai (Shanghai) Sports Development verkauft wird. Der Preis wurde nicht veröffentlicht.

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