Frauen an die Macht: Drei Viertel der Österreicher dafür

Frauen an die Macht: Drei Viertel der Österreicher dafür

Die Zahl von Frauen in Chefetagen stagniert, und mit den Grünen fliegt die einzige von Frauen geführte Partei aus dem Parlament. In der großen trend-Umfrage sagen die Österreicher, warum.

Mit A1-Chefin Margarete Schramböck hat soeben eine der wenigen heimischen Topmanagerinnen ihr Unternehmen verlassen. Politisch wurde zwar im Wahlkampf viel auf Frauenpower gesetzt, den Einzug ins Parlament schafften dann aber mehr Männer. Mit den Grünen ist überhaupt die einzige von Frauen geführte Partei aus dem Nationalrat gewählt worden.

Der Hauptgrund? Fast die Hälfte der vom Market-Institut Befragten meinen, dass es nach wie vor an der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegt.

Während staatliche Quoten polarisieren, ist laut Birgit Starmayr von Market das Meinungsbild klar, wenn es um die unterschiedlichen Berufsstärken geht: Organisationsgeschick oder Teamfähigkeit gelten nach wie vor als weibliche Domänen, analytisches Denken als Asset der Männer. Differenziert man die Antworten nach Geschlechtern, gibt es jedoch nur in der Disziplin „Karriereorientierung“ Einigkeit darüber, dass diese bei Frauen weniger ausgeprägt ist.

Die Ergebnisse der Umfrage im Detail

Frage 1: Was ist der Hauptgrund dafür, dass es noch immer so wenige Frauen in Führungspositionen gibt?



Frage 2: Sollte der Staat einen hohen Anteil von Frauen in Chefetagen verpflichtend machen und fördern?



Frage 3: Ist es ein gesellschaftlich erstrebenswertes Ziel, besonders viele Frauen in Führungspositionen zu bringen?



Frage 4: Worin sind Frauen beruflich besser? Und worin sind sie Männern ebenbürtig? (Angaben in Prozent der Befragten)



Diese repräsentative trend-Umfrage wurde vom Market-Institut durchgeführt. n=453 Befragte. www.market.at


Die Umfrage finden Sie auch in der trend-Ausgabe 43/2017 vom 26. Oktober 2017.

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