Frank Stronach zieht sich wirtschaftlich komplett aus Österreich zurück

Magna-Gründer und Ex-Politiker Frank Stronach zieht sich nun auch wirtschaftlich aus Österreich zurück. Er verkauft Assets im Wert von rund 100 Millionen Euro, darunter das Magna Racino.

Frank Stronach zieht sich wirtschaftlich komplett aus Österreich zurück

Rückzug: Frank Stronach stößt seine österreichischen Liegenschaften ab.

Wien. Nach dem politischen Aus seines „Team Stronach“ zieht sich Magna-Gründer Frank Stronach nun auch wirtschaftlich aus seinem Geburtsland zurück.

Demnach verkauft der 85-Jährige Austrokanadier Industrieliegenschaften, einen Wohnpark und den Pferdesportpark Magna Racino, bestätigt sein Anwalt Michael Krüger, der auch Geschäftsführer der Frank Stronach Beteiligungs GmbH ist. Kolportierter Gesamtwert der Vermögenswerte: rund 100 Millionen Euro.

Bereits unter Dach und Fach ist der Verkauf einer Ölmühle in der Steiermark, die unter „Frank’s Naturprodukte“ auftritt. Weit vorangeschritten ist der Verkauf des Wohnparks Aqualino nahe des ehemaligen Magna-Headquarters in Oberwaltersdorf, das Areal könnte an den früheren Magna-Boss Siegfried Wolf gehen.

Offen ist noch, wer das größte Einzelasset der Stronach-Besitztümer in Österreich bekommt: das Magna Racino, ein 2004 mit großen Erwartungen gestarteter Pferdesport- und Entertainmentkomplex in Ebreichsdorf.

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ZUR PERSON: Martin Butollo ist seit 2013 Country-CEO der Commerzbank in Österreich. Nach seinem Studium an der Wiener Wirtschaftsuniversität und der Pariser HEC trat Butollo bei PricewaterhouseCoopers ein und wechselte dann nach Frankfurt, wo er bei der Dresdner Bank und der Commerzbank Bankerfahrung sammelte.
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