Ford gibt in Japan und Indonesien auf

Der US-Hersteller Ford kündigt den Rückzug aus Japan an. Laut einem "Internen Dokument" sei im japanischen Markt kein "tragbarer Weg zur Rentabilität" zu erwarten. In China will der US-Autobauer Milliarden investieren.

Ford gibt in Japan und Indonesien auf

Dearborn/Tokio. Ford zieht sich einem internen Dokument zufolge aus Japan zurück. Der US-Autobauer sehe dort keinen "tragbaren Weg zur Rentabilität", heißt es in einer von Reuters am Montag eingesehenen E-Mail des Ford-Asien-Pazifik-Chefs Dave Schoch. Der Konzern wird demnach in der Heimat von Toyota, Honda und Nissan Import und Verkauf seiner Marken Ford und Lincoln einstellen.

Genauso will Ford auch Indonesien den Rücken. Bisher in Japan ansässige Produktentwicklungsabteilungen würden an andere Standorte verlagert. Eine Ford-Sprecherin bestätigte, dass eine E-Mail zu der Entscheidung an Mitarbeiter verschickt worden sei.

Anders als in Japan setzt Ford in China auf Wachstum. Das Unternehmen hatte im Oktober angekündigt, seinen Marktanteil dort mit neuen Milliarden-Investitionen ausbauen zu wollen.

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