Flughafen Wien kann Klage-Ärger aus den USA ad acta legen

Das Flughafen Wien Vorstandsduo Günther Ofner (li) und Julian Jäger

Das Flughafen Wien Vorstandsduo Günther Ofner (li) und Julian Jäger

Der Flughafen Wien kann den Rechtsstreit in den USA gegen den ehemaligen Shopbetreiber am Airport, Rakesh Sardana, endgültig beilegen.

Die Erleichterung ist Flughafen-Vorstand Günther Ofner anzuhören: "Wir sind froh, dass dieser absurde Versuch, Geld aus uns herauszupressen, nun endgültig gescheitert ist."

Die Rede ist von der 168-Millionen- Dollar-Schadenersatzklage, die Shopbetreiber Rakesh Sardana im Jahr 2015 gegen den Flughafen in den USA angestrengt hat. Dieser Tage wurde die Abweisung der Klage, die letztes Jahr erfolgte, rechtskräftig. Obwohl Sardana im letzten Jahr starb, wurde das Verfahren von Geschäftspartnern und dem US- Staranwalt Alan M. Dershowitz am Leben gehalten. Bis ein US-Gericht dieser Tage das endgültige Aus des Prozesses bescheinigte.

Vorwurf: Geschäftsschädigung

Der indischstämmige Sardana, der früher etliche Shops am Flughafen Wien betrieb, hatte dem Flughafenmanagement Diskriminierung und Geschäftsschädigung vorgeworfen. Das Management, das die Vorwürfe stets bestritt, musste in den vergangenen Jahren den Aktionären immer wieder erklären, wieso es keine entsprechenden Rückstellungen für den Prozess vornahm. Das ist nun vorbei.

Vertreten wurde der Flughafen Wien vom Wiener Rechtsanwalt Robin Lumsden, der auch in den USA zugelassen ist, gerade in Stanford ein MBA-Programm absolviert und darüber für den "trend" berichtet -nächste Kolumne am 1. März.


Der Artikel ist der trend-Ausgabe 8/2019 vom 22. Februar 2019 entnommen.

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