FIFA-Wahl: Infantino hauchdünn vor Scheich Salman

FIFA-Wahl: Infantino hauchdünn vor Scheich Salman

Fünf Kandidaten war angetreten - einer hat kurz vor dem Anpfiff zur Wahl zum neuen FIFA-Präsidenten w.o gegeben.

Der erste Wahlgang ist abgeschlossen: Ein eindeutiges Votum hat es nicht gegeben, was zu erwaten war. Der zweite Wahlgang wurde bereits gestartet. Der Kandidat von Südafrika hatte noch vor der Wahl auf seine Kandidatur als neuer FIFA-Präsident verzichtet.

Zürich. 207 FIFA-Funktionäre sind zur Abstimmung geschritten. Der erste Wahlgang brachte aber noch keine Entscheidung. Hauchdünn in Führung liegt Gianni Infantino mit 88 Stimmen vor Scheich Salman bin Ebrahim al-Chalifa, der es auf 85 Stimmen gebracht hat. Prince Ali bin al-Hussein hat 27 Stimmen bekommen. Abgeschlagen ist Jerome Champagne mit nur 7 Stimmen.

Für eine Direktwahl im ersten Wahlgang brauchte ein Kandidat 137 Stimmen. Ab dem zweiten Wahlgang gilt die absolute Mehrheit, also mehr als 50 Prozent der Stimmen. Der Sieger braucht also 104 Stimmen. Falls der zweite Wahlgang keine Mehrheit bringt, kommt es zum dritten Wahlgang. Der Kandidat mit den wenigsten Stimmen scheidet aber aus. Pro Wahlgang sind rund 80 Minuten veranschlagt. Bis zu fünf Wahlgänge sind laut FIFA-Statuten möglich.

Der 2. Wahlgang wurde unmittelbar nach Bekanntgabe des ersten Wahlergebnisse begonnen.

137 Stimmen wären im ersten Wahlgang notwendig für eine direkte Wahl zum FIFA-Präsident. 207 von insgesamt 209 teilnehmenden FIFA-Delegierten waren wahlberechtigt.

Der Südafrikaner Tokyo Sexwale hat seine Kandidatur für das Amt des neuen Präsidenten des Fußball-Weltverbandes (FIFA) kurz vor dem ersten Wahlgang zurückzogen. "Ich lasse nur vier Leute übrig. Es ist euer Problem jetzt", sagte der 62-Jährige am Freitag bei seiner Ansprache vor den 207 stimmberechtigten Delegierten in Zürich.

Post-Chef Georg Pölzl

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