US-Notenbank Fed erhöht den Leitzins

Die US-Notenbank Federal Reserve erhöht den Leitzins auf 0,25 bis 0,50 Prozent. Bereits seit gut einem Jahr wurde Erhöhung des US-Leitzinses erwartet. Es ist die erste Leitzinserhöhung seit fast zehn Jahren. Für die Experten ist es ein "historischer Moment". Die Zinsanhebung würde demnach auch als ein Zeichen für das offizielle Ende der globalen Finanzkrise gesehen - aus Sicht der USA.

US-Notenbank Fed erhöht den Leitzins

Fed-Chefin Janet Yellen erhöht den Zins - eine Maßnahme mit Symbolwirkung.

Die Zinswende ist perfekt. Erstmals seit zehn Jahren hat die US-amerikanische Notenbank beschlossen den Leitzins zu erhöhen: Um 0,25 bis 0,5 Prozent sollen demnach die Zinsen erhöht werden. Weiter Zinserhöhungen im Jahr 2016 sind bereits in Aussicht gestellt. Bis Ende 2016 soll de Leitzins auf bis zu 1,375 Prozent steigen. Dies teilte de US-Notenbank kurz vor 20 Uhr mit.

"Das markiert das Ende einer außergewöhnlichen siebenjährigen Nullzinsperiode", sagt Fed-Chefin Jante Yellen. Dies sei somit das Ende der "größten Rezession seit der großen Depression". Die Great Depression hatte am 29. Oktober 1929 mit dem Börsenkrach in den USA am "Schwarzen Donnerstag" (Black Thursday) begonnen und extreme weltwirtschaftliche Auswirkungen bis in die 1930er-Jahre.

Die meisten Mitglieder des Offenmarkt-Ausschusses der Fed sehen eine moderate Steigerung bis 2017 auf ein Niveau von rund 2,5 bis 2,75 Prozent voraus.

Anlass für die Zinserhöhung für die US-Notenbank war die solide, wenngleich auch nur schwach wachsende US-Wirtschaft sowie die Erholung des US-Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote in den USA beläuft sich derzeit auf fünf Prozent - so niedrig wie seit 2007 nicht mehr. Die Notenbank geht davon aus, dass die US-Wirtschaft weiter wächst.

Die weiteren Zinssteigerungen sollen nach Angaben von Fed-Chefin Yellen nur "graduell" und mit großer Vorsicht vorgenommen werden. Die Geldpolitik werde "graduell" vorgenommen", heißt es einem Statement. "Wir hatten sehr niedrige Zinsen und wir haben eine sehr kleine Bewegung vorgenommen", sagte Yellen. Ein zu starkes Drehen an der Zinsschraube könnte die Börsen erschüttern. Vor allem Schockwellen in Schwellenländern auslösen, die Kredite in Dollar aufnehmen, aber die Einnahmen dafür in schwächeren Landeswährungen erzielen. Angesichts der lange erwarteten Zinswende dürfte ein Beben an den Börsen ausbleiben. Die Entscheidung der Fed war in aller Welt wohl mit Spannung aber doch seit Wochen erwartet worden.

Die Entscheidung wird auch für Anleger richtungsweisend. Es wird davon ausgegangen, dass die Märkte nun nochmals zu einem Jahresendspurt ansetzen. Der Aktien-Leitindex Dow Jones hat an der New Yorker Börse nach der Zinsentscheidung um 0,9 Prozent fester geschlossen als vom Vortag. Etwas niedriger, aber gefestigt im Plus schlossen in Erwartung der Zinswende auch die europäischen Leitindices DAX in Frankfurt, CAC-40 in Paris sowie FTSE in London.

Steigender Dollar

Die Geldpolitik der USA mit der jetzigen Zinserhöhung hat Auswirkungen auf die ganze Weltwirtschaft. Die Zinspolitik beeinflusst den Kurs des Dollars. In der US-Währung werden viele internationale Geschäfte abgewickelt, viele Rohstoffpreise werden in Dollar errechnet, Finanzanlagen werden in Dollar gehalten und Kredite von Staaten in Schwellenländern wie der Türkei oder auch Brasilien werden großteils in Dollar aufgenommen. Für sie kann es zu einer Verteuerung der Kredite kommen, da die Einnahmen zur Tilgung der Kredite in der schwächeren Inlandswährung erzielt werden. Angesichts der lange zuvor angekündigten Zinswende haben sich diese Staaten jedoch in der Regel auf die Zinserhöhung eingestellt.

Für europäische Unternehmen ist die Anhebung der Zinsen ein Vorteil. Der Euro wird billiger. Somit werden die exportierten Produkte billiger und die USA als Absatzmarkt attraktiver. Im Gegenzug könnte es zu einer Verteuerung von Waren aus den USA kommen. Und der Sprit könnte teurer werden, weil Rohöl in Dollar abgerechnet wird.

Auf die Sparzinsen in Europa wird die US-Zinsentscheid kaum Einfluss haben. Die Zinsen auf Sparguthaben dürften auf dem derzeitigen Niveau weiterhin verharren.

Und auch die Europäische Zentralbank wird von ihrer derzeitigen Geldpolitik nicht abweichen. Sie hat erst kürzlich angekündigt an der eigenen Niedrigzinspolitik bis 2017 festzuhalten. Bis dahin werden die Zinsen nicht erhöht. Die EZB will damit die europäische Konjunktur Impulse für Wachstum und Beschäftigung verleihen. Billiges Geld soll als Impuls die Nachfrage der Banken anheizen, die ihrerseits das aufgenommene Geld günstig als Kredite für Unternehmen in den Geldkreislauf weiter geben.

Seit dem 16. Dezember Ende 2008 - dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise als die US-Wirtschaft zu kollabieren drohte - lag der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bei null bis 0,25 Prozent.

Die US-Zentralbank trug mit dem vielen billigen Geld dazu bei, dass die Wirtschaft wieder in Tritt kam und nun einigermaßen rund läuft. Allerdings: Trotz eines Wachstums der US-Wirtschaft um nur zwei Prozent sind die Ziele der Nullzinspolitik zuletzt nicht so erreicht worden, wie es viele Ökonomen erwarten haben. Fed-Chefin Janet Yellen hatte die Finanzmärkte zuletzt schon auf die Anhebung eingestimmt und signalisiert, dass sie die Zügel weiter behutsam anziehen will.

Die Leitzinsen liegen seit sieben Jahren nahe Null und somit deutlich unter dem Normalniveau. Die Fed hat die Zinsen so stark gedrückt, um die in der Finanzkrise fast zum erliegen gebrachte Wirtschaft mit billigem Geld zu stimulieren. Doch die Bnken sind mit der Kreditvergabe über die Jahre hinweg nicht dem nachgekommen, wie es die Währungshüter erwartet hatten.

Zuletzt hatte es 2006 eine Erhöhung der Leitzinsen in den USA gegeben. Danach senkte die Notenbank den Zins schrittweise bis auf nahe Null, um den Folgen der Finanzkrise zu begegnen. Sie beließ ihn lange dort. Nach einer Erholung der US-Wirtschaft und stabilen Daten vom Arbeitsmarkt sah die Fed den Moment für eine Wende hin zu einer Normalisierung ihrer Geldpolitik gekommen.

Die Stimmen der Geldexperten

Die ersten Reaktionen der Finanzexperten unterschiedlicher Banken, deuten auf einen historische Entscheidung hin. Die heutige Tag dürfte für die Börsen der wichtigste Börsentag des Jahres 2015 sein.

DAVID FOLKERTS-LANDAU, CHEFVOLKSWIRT DEUTSCHE BANK:
"Die heutige Entscheidung der Fed, die Zinsen zum ersten Mal seit fast zehn Jahren zu erhöhen, ist ein historischer Moment. Die Zinsanhebung markiert das offizielle Ende der globalen Finanzkrise für die USA und bildet den Auftakt zu einer Normalisierung der amerikanischen Geldpolitik.

Dieser Schritt wurde allgemein erwartet. Vor dem Hintergrund, dass auf dem US-Arbeitsmarkt nahezu Vollbeschäftigung herrscht und im kommenden Jahr ein Anstieg der Inflation erwartet wird, war eine Anhebung der Zinsen längst überfällig. Diejenigen, die die Zinsanpassung kritisch sehen, lassen außer Acht, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchaus Zinssätze zwischen zwei und drei Prozent und eine Fed-Bilanz ohne Überschussreserven rechtfertigen - eine Zinspolitik, die weit entfernt vom Krisenmodus ist, der selbst heute noch dominiert."

MARTIN WANSLEBEN, DIHK-HAUPTGESCHÄFTSFÜHRER:
"Diese Entscheidung der Fed war fällig. Angesichts der guten wirtschaftlichen Situation können die USA einen langsamen Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes gut verkraften. Die Auswirkungen auf die Schwellenmärkte dürften begrenzt bleiben, solange die Notenbank nur moderat an der Zinsschraube dreht. Insgesamt wird die Erhöhung zwar nicht ganz ohne kurzfristige Folgen bleiben. Allerdings sind diese leichter verkraftbar als die Risiken neuer Finanzmarktblasen.

Die Entscheidung der Amerikaner dürfte es zudem der EZB erleichtern, ihren übertriebenen Aktionismus der letzten Monate zu überdenken. Denn Geld zum Nulltarif allein lässt die Unternehmen hierzulande nicht investieren, dazu brauchen sie vielmehr bessere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen."

STEFAN KOOTHS, INSTITUT FÜR WELTWIRTSCHAFT:
"Klar ist, dass sich im Zuge der Normalisierung des Zinsniveaus die Preisblasen an Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkten zurückbilden werden. Bei diesem Prozess lauern erhebliche Gefahren eines sprunghaften Verlaufs, nicht zuletzt auch für die Devisenmärkte und die in US-Dollar verschuldeten Schwellenländer. Es nützt aber nichts, aus Furcht davor den Ausstieg aus der ultra-expansiven Zentralbankgeldversorgung immer weiter hinauszuzögern. Je länger die künstlich niedrigen Zinsen bestehen bleiben, umso mehr Verzerrungen entstehen und desto schmerzhafter würde eine noch spätere Korrektur. Von einer Normalisierung ist die US-Geldpolitik immer noch meilenweit entfernt. Entscheidend wird jetzt sein, wann die Marktteilnehmer den nächsten Schritt erwarten."

JÖRG ZEUNER, KFW-CHEFVOLKSWIRT:
"Wir sind auf dem Weg in die Normalität. Die US-Konjunktur läuft solide, der Arbeitsmarkt hat Vollbeschäftigung erreicht und die Kerninflation ist jetzt schon hoch genug, um mit dem Zinserhöhungszyklus zu starten. Mit dem Zinsschritt beginnt die Fed, Handlungsspielraum für neue Herausforderungen zurückzugewinnen. Denn ein langfristig starker Dollar und ein dauerhaft niedriger Ölpreis bringen durchaus Schwierigkeiten für die US-Wirtschaft."

MICHAEL MENHART, CHEFÖKONOM MÜNCHENER RÜCK:
"Mit der Zinsentscheidung der Fed ist der lange erwartete Einstieg in eine restriktivere Geldpolitik da. Für nächstes Jahr ist mit weiteren Zinsschritten zu rechnen. Gleichwohl wird die US-Zentralbank unter den Notenbanken der großen Volkswirtschaften wohl erst mal alleine bleiben - die EZB hat ja jüngst sogar ihre expansive Politik noch zeitlich ausgeweitet. Angesichts der Risiken für die Finanzstabilität wäre eine Abkehr von der Politik des billigen Geldes wünschenswert."

HOLGER SANDTE, EUROPA-CHEFVOLKSWIRT NORDEA BANK:
"Ich finde die Zinserhöhung angemessen, im Grunde überfällig. Der Pfad der Zinserhöhungen im kommenden Jahr dürfte relativ flach bleiben. Gegenwind von den Finanzmärkten, etwa auch ein stärkerer Dollar, dürften das Tempo der Zinserhöhungen drosseln. Für die EZB heißt der Schritt der Fed erst einmal nicht viel."

FRANCK DIXMIER, ANLEIHENCHEF ALLIANZ GLOBAL INVESTORS:
"Die Zinserhöhung spiegelt ein begründetes Vertrauen der Mehrheit der US-Notenbanker in die Beschäftigungslage und die Aussichten auf eine mittelfristige Rückkehr der Inflation zur Zielmarke von zwei Prozent wider. Die Fed dürfte jedoch mit einem zweiten Zinsschritt warten, bis sich die Inflation erhöht hat."

MARCEL FRATZSCHER, DIW-CHEF:
"Die Entscheidung war längst überfällig. Allerdings hat die US-Notenbank signalisiert, dass sie nur sehr langsam die Zinsen in den kommenden Jahren erhöhen wird. Die Geschwindigkeit der erwarteten graduellen Zinserhöhung könnte sich als zu langsam erweisen und die Risiken für die Finanzstabilität in den USA erhöhen. Die Prognose für die US-Wirtschaft ist gut, die Geldpolitik der USA jedoch für die kommenden Jahre weiterhin sehr expansiv."

MICHAEL KEMMER, HAUPTGESCHÄFTSFÜHRER BANKENVERBAND BDB:
"Die Zinserhöhung der US-Notenbank ist eine gute Nachricht: Sie zeigt, dass die Fed dem konjunkturellen Aufschwung in den USA vertraut und die Folgen der Finanzkrise zum größten Teil als überwunden ansieht. Die amerikanische Notenbank hat die Marktteilnehmer sorgfältig auf den Zinsschritt vorbereitet."

STEFAN KREUZKAMP, CHEFANLEGER DWS:
"Die Fed betritt mit ihren Zinsschritt ganz klar Neuland: Noch nie hat sich eine US-Notenbank auf den Weg in einen Zinserhöhungszyklus gemacht, wenn die Raten für das Wirtschaftswachstum so niedrig waren und die eigene Bilanz so aufgeblasen. Die Tatsache, dass die Rücklagen von Finanzinstituten bei der Zentralbank seit 2007 von 15 Milliarden auf 2,5 Billionen Dollar angestiegen sind, macht den Weg für die Fed nicht einfacher. Wir erwarten aber nicht, dass die Fed ihre Bilanz zurückfahren wird, bevor sie nicht noch einige Zinsschritte gegangen ist.
Dass die Fed ihren Zinserhöhungszyklus startet, so kurz nachdem die EZB ihre Geldpolitik noch weiter gelockert hat, unterstreicht unseren positiven Ausblick für den US-Dollar, von dem wir glauben, dass er im kommenden Jahr die Parität zum Euro erreichen und auch unterschreiten wird."

NICK PETERS, FONDSMANAGER FIDELITY INTERNATIONAL:
"Die Entscheidung der Fed ist eindeutig ein Zeichen der Zuversicht in die US-Wirtschaft. In den kommenden Monaten wird die US-Notenbank genau beobachten, wie die Wirtschaft und die Märkte reagieren werden. Ein entscheidender Faktor wird die Reaktion des US-Dollar sein. Viele Beobachter erwarten, dass höhere Zinsen zu einem festeren Dollar führen. Diese Einschätzung teile ich nicht unbedingt: Sollten wir 2016 nur wenige, beispielsweise zwei Zinsschritte sehen, gehe ich von einem schwächeren US-Dollar aus."

LUKE BARTHOLOMEW, INVESTMENTMANAGER ABERDEEN ASSET:
"Die Fed hat endlich damit begonnen, die Zinsen anzuheben. Nachdem jetzt diese eine Unsicherheit aufgelöst wurde, werden sich die Fragen nun um die Geschwindigkeit der Erhöhungen im nächsten Jahr drehen. Die Fed hat für das kommende Jahr vier Erhöhungen in Aussicht gestellt, was bedeutend mehr ist als der Markt erwartet hat. In den vergangenen Jahren, waren es die Vorhersagen der Fed, die falsch waren, und der Markt hatte Recht behalten. Wir könnten letztlich am Wendepunkt stehen, an dem der Markt beginnt, die Vorhersagen der Fed ernster zu nehmen."

JÖRG KRÄMER, CHEFVOLKSWIRT DER COMMERZBANK:
"Der Lohnanstieg sollte sich wegen der niedrigen Arbeitslosenquote allmählich beschleunigen, so dass die Fed ihren Leitzins im kommenden Jahr weiter anheben wird. Wir erwarten bis Ende 2016 drei Zinserhöhungen auf dann 1,25 Prozent. Spätestens nach der zweiten Erhöhung wird der Markt seine Erwartung von nur sporadischen Zinserhöhungen aufgeben. Dann dürfte der Dollar deutlich aufwerten, worauf die Fed mit einer kurzen Zinserhöhungspause reagieren dürfte."

ISABEL SCHNABEL, WIRTSCHAFTSWEISE:
"Die Zinswende war überfällig, aber die heutige Erhöhung ist nur ein erster Schritt. Entscheidend ist nun, wie schnell die Zinsen weiter angehoben werden. Die Fed hat angekündigt, vorsichtig vorzugehen, um den Aufschwung nicht zu gefährden. Die Niedrigzinsphase ist also auch in den USA noch lange nicht zu Ende, und die Jagd nach Rendite geht weiter."

HANS-WERNER SINN, PRÄSIDENT IFO-INSTITUT:
"Das wurde aber auch wirklich Zeit. Durch die jahrelange Nullzinspolitik hat der Zins seine Kontrollfunktion verloren, mit der unterschieden wird zwischen rentablen und unrentablen Objekten. Das ist volkswirtschaftlich schlecht, denn es verführt zu dem Irrtum, die Ressourcen seien unbegrenzt. Zu niedrige Zinsen führen auch zu Vermögensblasen, die später platzen und die Banken in Not bringen können."

ULRICH KATER, CHEFVOLKSWIRT DER DEKABANK:
"Ein kleiner Schritt für die Fed, aber ein großer für das Finanzsystem. Zwei Botschaften verbinden sich mit der Zinswende. Zum ersten begräbt damit die Fed symbolisch die Finanz- und Bankenkrise von 2008. Und zum zweiten schürt diese Zinswende die Hoffnung, dass auch in Euro-Land eine Umkehr bei den Zinsen irgendwann möglich ist, selbst wenn dies noch zwei oder drei Jahre hin sein sollte."

KLAUS WIENER, CHEFVOLKSWIRT DES GESAMTVERBANDES DER DEUTSCHEN VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT:
"Für die EZB hat der Zinsentscheid der Fed keine Signalwirkung - dazu sind auch die konjunkturellen Rahmenbedingungen zu unterschiedlich. Die Kapitalmarktzinsen im Euroraum werden wohl noch für sehr lange Zeit auf ihrem extrem niedrigen Niveau verharren."

FRANCK DIXMIER, ANLEIHENCHEF ALLIANZ GLOBAL INVESTORS:
"Die Zinserhöhung spiegelt ein begründetes Vertrauen der Mehrheit der US-Notenbanker in die Beschäftigungslage und die Aussichten auf eine mittelfristige Rückkehr der Inflation zur Zielmarke von zwei Prozent wider. Die Fed dürfte jedoch mit einem zweiten Zinsschritt warten, bis sich die Inflation erhöht hat."

Lesen Sie auch:
The Fed awakens: Die 7 wichtigsten Fragen zur US-Zinswende

WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz

WKO-Vizepräsidentin: "Lockdown wie versprochen beenden"

Martha Schultz, Vizepräsidentin der Bundeswirtschaftskammer, appelliert …

WKÖ-Präsident Mahrer: "Lockdown-Schließungen sind skandalös"

Wirtschaftskammer Präsident Harald Mahrer kritisiert die Schließungen in …

Die Fussl-Chefs Ernst (links) und Karl Mayr: "Eigentlich dürfte es uns so gar nicht geben."

Fussl Modestraße - das unmögliche Modehaus

Kein Webshop, keine Influencer, keine Wegwerfmode: wie FUSSL MODESTRASSE …

Corona-Härtefallfonds: Antragsfrist läuft

Ab sofort können Anträge für den neuen Corona-Härtefallfonds eingebracht …