FACC Hauptaktionär AVIC bündelt die Geschäfte

Der chinesische FACC-Hauptaktionär AVIC bündelt gruppenweit das Geschäft mit der Flugzeug-Innenausrüstung in der neuen AVIC Cabin Systems Ltd. mit Niederlassung in London. FACC soll von den sich daraus ergebenden Synergien profitieren.

FACC CEO Robert Machtlinger

FACC CEO Robert Machtlinger

FACC Kernaktionär AVIC (Aviation Industry Corporation of China) fasst seine globalen Beteiligungen im Bereich der Ausstattung kommerzieller Flugzeuge unter einer neuen Holdingstruktur zusammen. Neben der FACC werden in der neuen AVIC Cabin Systems Ltd. auch die zu AVIC gehörenden Unternehmen AIM Altitude, Thompson Aero Seating, Jiatai sowie Fesher zusammengefasst.

Durch die neue Holding, in der die FACC weiterhin als eigenständiges Unternehmen agieren soll, sollen sich für die Partnerunternehmen zahlreiche Synergien und neue Geschäftsmöglichkeiten ergeben. So hat die FACC etwa den Schwerpunkt als Entwicklungs- und Fertigungspartner von Flugzeugherstellern (OEM), während die weiteren Unternehmen direkte Geschäftsbeziehungen mit Airlines haben. Dadurch ergeben sich für FACC neue Möglichkeiten, sowohl im Erstausstattungssegment als auch in direkter Kundenbeziehung mit Airlines.

Über die Holding sollen komplette Flugzeug-Einrichtungen aus einer Hand angeboten werden, vom Eingangsbereich über die Küche bis hin zur Hauptkabine. Dies gilt sowohl für die Erstausstattung von Flugzeugen als auch den Retrofit-, Reparatur- und Servicemarkt, der über den Geschäftsbereich „Aftermarket Services“ auch von FACC abgedeckt wird.

Neue Kunden für FACC

Die in der AVIC Cabin Systems zusammengefasten Unternehmen verfügen über Fertigungsstätten in vier Kontinenten. „AVIC Cabin Systems wird nicht nur unsere Position im OEM-Geschäft fördern, sondern ist auch eine wesentliche Unterstützung zum Aufbau unserer neu gestarteten Aftermarket Services-Aktivitäten. Wir können so unseren Kunden besten On-Site-Service, rund um die Uhr, auf der ganzen Welt anbieten“, unterstreicht FACC-CEO Robert Machtlinger.

Vom FACC-Umsatz von 750 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2017/18 stammten 254 Millionen aus der Sparte Kabinen-Innenausrüstung. 162 Millionen setzte die Firma mit Teilen und Gehäusen für Antriebssysteme um. Den bisher größten Umsatzbrocken stellen Leichtbau-Strukturbauteile für die Luft- und Raumfahrt (334 Millionen Euro).

Die FACC AG ist seit fast zehn Jahren mehrheitlich in Besitz der AVIC, die 55,5 Prozent der Stimmrechte an der FACC AG hält. Die restlichen 44,5 Prozent der Anteile sind im Streubesitz bei internationalen und österreichischen Investoren. An der Börse hat die FACC-Aktie (ISIN AT00000FACC2) in Folge der AVIC-Ankündigung leicht zugelegt.

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