Eva Dichand: Jobangebot für Mediaprint-Manager Riedler

Eva Dichand: Jobangebot für Mediaprint-Manager Riedler

Eva Dichand will sich den eben verabschiedeten Mediaprint-Topmanager Gerhard Riedler für ihre eigene Verlagsgruppe angeln: "Ihn gehen zu lassen, halte ich für einen schweren Fehler."

Heute-Verlegerin Eva Dichand zieht ein Jahr nach dem Einstieg der Schweizer Tamedia-Gruppe bei der Heute-Gruppe eine gemischte Bilanz. Den bei der Medieprint verabschiedeten Geschäftsführer Gerhard Riedler will sie zu Heute holen.

Wien. „Wir haben in Rekordzeit Print und Online zusammengeführt und die neue App gelauncht. Dabei gab es doch mehr Schwierigkeiten als gedacht“, erklärt die Heute-Verlegerin Eva Dichand die letzten kräftigen Rückgänge von 21 Prozent bei den Reichweitenzahlen für heute.at.

Dennoch sieht sie die Digitalaktivitäten, an denen Tamedia die Mehrheit übernommen hat, nun wieder auf Kurs. Am Ziel, orf.at als führende Nachrichtenseite im Web bis zum Jahr 2019 zu überholen, hält Heute-Verlegerin Dichand fest. orf.at ist nach Page Impressions derzeit zwölfmal so groß wie orf.at.

Aufhorchen lässt Dichand mit der Aussage, dass sie zur weiteren Stärkung des Digitalgeschäfts Kooperationen mit kurier.at und krone.at für sinnvoll hält. „Die Umsetzung scheitert in der Regel jedoch an den Mitgesellschaftern“, so die Frau von Krone-Mann Christoph Dichand mit Verweis auf den Konflikt zwischen den Mediaprint-Gesellschaftern Krone – mit der Familie Dichand als Hälftegesellschafter – und Kurier.

Anfang Juli hat der Abgang von Mediaprint-Geschäftsführer Gerhard Riedler für Unruhe gesorgt. „Riedler gehen zu lassen, halte ich für einen schwerer Fehler“, sagt Eva Dichand, „Ich werde sicherlich versuchen, ihn für die Heute-Gruppe zu gewinnen.“


Die ganze Geschichte lesen Sie im trend. Ausgabe 28-29/2017 vom 14. Juli 2017.
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