Europaweite Neuzulassungen von E-Autos: 35.730 Stück

Europaweite Neuzulassungen von E-Autos: 35.730 Stück

Ein richtiger Boom bei Neuzulassungen von Elektroautos steht noch aus, trotz kräftig steigender Zulassungszahlen. Um 27 Prozent mehr E-Autos wurden im 1. Quartal 2015 zwar neu zugelassen. Bei 35.730 E-Autos ist dies ein Wachstum auf bescheidenem Niveau. In Österreich beläuft sich der Zuwachs bei fast 100 Prozent.

Brüssel. Elektroautos erfreuen sich in der Europäischen Union zwar wachsender Beliebtheit. Doch die prozentual kräftigen Zuwächse spielen sich noch immer auf recht bescheidenem Niveau ab. In den ersten drei Monaten des Jahres 2015 wurden 35.730 Neuzulassungen bei Elektroautos registriert. Das waren um rund 27 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der europäische Branchenverband Acea am Freitag mitteilte.

Am meisten Elektrofahrzeuge kamen im ersten Quartal in Großbritannien neu auf die Straße. Dort ließen Zulassungsstellen 10.639 Wagen zu (plus 23 Prozent). Deutschland lag mit 5.849 Neuzulassungen (plus 28,6 Prozent) auf Rang drei hinter Frankreich (8.117, plus 117,2 Prozent). In Österreich wurden im ersten Quartal 1.264 Elektrofahrzeuge (+97,8 Prozent) neu zugelassen.

Trotz des Zuwachses bleibt der Anteil der Elektroautos am Pkw-Markt insgesamt noch sehr niedrig. Alles in allem wurden in der EU im ersten Quartal nämlich 3,8 Millionen Neuzulassungen registriert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprach dies einem Plus von 8,2 Prozent. Die Anteil der neuen E-Autos am gesamten Pkw-Markt beläuft sich somit auf 0,9 Prozent.

Noch höhere Zuwachsraten als die reinen Elektroautos hatten zuletzt Hybridfahrzeuge, die den Stromantrieb mit einem Verbrennungsmotor kombinieren. Die Zahl der Zulassungen stieg im ersten Quartal um rund 30 Prozent auf 69.530.

Siemens Österreich Vorstandschef Wolfgang Hesoun

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