EU verbuchte 2018 Mega-Handelsdefizit mit China

EU verbuchte 2018 Mega-Handelsdefizit mit China

Im Jahr 2018 hat die EU mehr Importe als Exporte zu verzeichnen. Es wurden Waren im Wert von 185 Milliarden Euro aus China mehr eingeführt. China ist der zweitgrößter Handelspartner der EU. Sowohl Einfuhren als auch Ausfuhren sind leicht gestiegen.

Brüssel. Die Handelsbilanz zwischen der EU und China bleibt unausgeglichen. Wir in der vergangenen zehn Jahren importiert die EU mehr aus China, als Unternehmen dorthin verkaufen. Nach Angaben der Statistikbehörde Eurostat haben die EU-Länder 2018 beim Warenverkehr mit China ein Defizit von 185 Mrd. Euro verbucht. China ist nach den USA der zweitgrößte Partner der Europäischen Union beim Güteraustausch, 20 Prozent aller von außerhalb der EU importieren Waren kommen aus der Volksrepublik, elf Prozent aller Exporte der EU fließen dorthin.

Das Gesamtvolumen der EU-Importe aus China belief sich laut Eurostat auf rund 395 Mrd. Euro, die Exporte beliefen sich auf fast 210 Mrd. Euro. Sowohl Einfuhren als auch Ausfuhren sind demnach im Vorjahresvergleich leicht gestiegen, um rund fünf bzw. sechs Prozent. Unter den EU-Ländern waren die Niederlande der größte Importeur von Waren aus China (85 Mrd. Euro), Deutschland der größte Exporteur (94 Mrd. Euro).

Bereits in den zehn vorangehenden Jahren führte die Europäische Union mehr Waren aus China ein als sie exportierte. Das Minus der Handelsbilanz zwischen 2008 und 2018 schwankte zwischen 130 und 190 Mrd. Euro.

Sowohl bei Einfuhren (97 Prozent) als auch bei Ausfuhren (84 Prozent) sind "Maschinen und Fahrzeuge", "Chemikalien" und "andere Industriegüter" die größten Produktgruppen. Sie machen insgesamt 84 Prozent der Exporte und 97 Prozent der Importe der EU aus.

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