Wirtschaftsanwältin Edith Hlawati zur ÖBAG-Chefin gewählt

Die Nachfolge von Thomas Schmid als ÖBAG-Alleinvorstand ist entschieden. Die Wiener Rechtsanwältin Edith Hlawati war Favoritin und wurde am Freitag, 27. August, im Rahmen einer vorgezogenen Aufsichtsratssitzung einstimmig zur neuen ÖBAG-Chefin bestellt.

Wirtschaftsanwältin Edith Hlawati

Wirtschaftsanwältin Edith Hlawati

Die Wirtschaftsanwältin Edith Hlawati (64) ist heute, Freitag, zur Alleinvorständin der Staatsholding ÖBAG bestellt worden. Die 1957 geborene Anwältin ist Miteigentümerin der Cerha Hampel Rechtsanwälte GmbH und bereits Aufsichtsratschefin bei der Österreichischen Post, der Telekom Austria und der Energie-Control Austria.

Die Entscheidung in der Aufsichtsratssitzung s ist einstimmig gefallen, hieß es von der Österreichische Beteiligungs AG. Hlawati folgt damit Thomas Schmid nach, der aufgrund von kompromittierender Chats vorzeitig von seinem Amt zurückgetreten ist.

Gegen vier andere Kandidaten durchgesetzt

Hlawati, die bereits als Favoritin kolportiert wurde, hat sich damit gegen die vier anderen Kandidaten auf der Short List durchgesetzt. Neben ihr war auch der Siemens-Österreich-CEO Wolfgang Hesoun (61) in der engeren Auswahl. Die Juristin, die als ÖVP-nahe gilt, bringt viel Erfahrung für den Job mit. Sie berät die ÖBAG schon lange und ist Vorsitzende des Aufsichtsrates bei der Post und der Telekom Austria. Sie hat 1980 an der Universität Wien promoviert und gilt als ausgesprochene Expertin für die Bereiche Kapitalmarkt, Corporate, Banking, Mergers & Acquisitions sowie Compliance & Investigations. Die Juristin ist zudem Vize-Aufsichtsratschefin der Freunde der Albertina.

Derzeit interimistische Führung

Seit dem Abgang von Thomas Schmid als Alleinvorstand im Juni 2021 wird interimistisch von der früheren PwC-Chefin Christine Castata geführt. Die staatliche Beteiligungsgesellschaft ÖBAG (Österreichische Beteiligungs AG) hält Staatsanteile am Verbund, der OMV, A1 Telekom Austria, der Österreichischen Post und sieben weiteren Unternehmen, darunter die Bundesimmobiliengesellschaft BIG, den Casinos Austria und der Pensionskasse APK verwaltet werden, wird

Die ÖVP-nahe Edith Hlawati ist der ÖBAG - und ihrer Vorgängerin ÖIAG bereits seit langem verbunden, auch als Rechtsberaterin. Sie hat 1980 an der Universität Wien promoviert und gilt als ausgesprochene Expertin für die Bereiche Kapitalmarkt, Corporate, Banking, Mergers & Acquisitions sowie Compliance & Investigations. Die Juristin ist zudem Vize-Aufsichtsratschefin der Freunde der Albertina.

Zum Auswahlverfahren

Insgesamt gab es über 120 Bewerber, fünf schafften es auf eine Shortlist, über die der Aufsichtsrat nun abstimmt hat. Der Nominierungsausschuss, dem Kern ebenso vorsitzt, hat in Zusammenarbeit mit dem Headhunter Egon Zehnder auf Basis von Hearings die fünf besten ausgewählt. "Wir wollten wissen, wie sie die ÖBAG führen wollen, welche Konzepte und Ideen sie haben um die Staatsholding zu entwickeln", erklärt Kern. Dem Nominierungsausschuss gehören neben Kern dessen Stellvertreter Karl Ochsner und der Arbeitnehmervertreter Werner Luksch sowie zwei Zehnder-Seniorpartner an.

"Alle Headhunter und alle drei ÖBAG-Vertreter hatten unabhängig voneinander die selbe Person vorne - mit großem Abstand", betonte Kern. "Auch alle anderen waren wirklich gute Bewerber." Hinter der Spitzenposition gab es laut Kern aber schon unterschiedliche Präferenzen. Jedenfalls: Dann hat der Nominierungsausschuss diese eine, erstgereihte Person dem Aufsichtsrat zur Wahl vorschlagen. Für deren Wahlsieg genügte eine einfache Mehrheit im Aufsichtsrat.

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