Energiepreis: Sechs-Jahres-Tief für Haushalte

Energiepreis: Sechs-Jahres-Tief für Haushalte

Billiges Öl schickte den Energiepreisindex auf ein Sechs-Jahres-Tief. Nur der leichte Anstieg des Strompreises dämpft den freien Fall.

Der Energiepreis in Österreich sank 2016 um insgesamt 4,5 Prozent und liegt damit auf einem Sechs-Jahres-Tief. Das zeigt der am Montag veröffentlichte Jahresindex der Österreichischen Energieagentur (EPI). Somit ist der freie Fall vom Jahre 2015, als der Index ganze 7,3 Prozent fiel, ein Stück weit gebremst.

Grundlage sind die preislichen Entwicklungen sämtlicher Energieträger. Gewinner der Verlierer ist Heizöl mit 14 Prozent Preisverfall auf den niedrigsten Stand seit 12 Jahren, gefolgt von Diesel (minus 8,2 Prozent) und Super (minus 7,4 Prozent). Vergleichsweise glimpflich davongekommen sind Gas und Fernwärme. Strom legte sogar zu, mit 1,1 Prozent Preisanstieg.

Hauptverursacher der Preisrückgänge sind nach wie vor die Schwankungen am Ölmarkt. Die Nordseerohölsorte Brent lag im Jahresdurchschnitt 17 Prozent unter dem Wert von 2015. Aber: Raltiv gesehen hat das ehemalige schwarze Gold 2016 einen Gipfelsturm hinter sich. Kostete das Fass zu Jahresbeginn noch 30 Dollar pro Fass (12-Jahres-Tief), zahlte man Ende Dezember 53 Dollar (17-Monats-Hoch).

Passend dazu verteilte Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner heute Spartipps für Energiekosten. Bis zu 987 Euro können Kunden jährlich durch taktische Anbieterwechsel sparen, erklärte Mitterlehner anlässlich des neuen Energiepreismonitor. "Der Preisvergleich lohnt sich. Ein Anbieterwechsel spart bares Geld und belebt den Wettbewerb am Energiemarkt. Der Umstieg selbst ist rasch und einfach möglich", erklärt der Minister in einer Aussendung am Montag.

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