E-Mobilitätsoffensive für Unternehmen bekommt mehr Geld

Österreichs Regierung erhöht die Förderung für die Umrüstung auf Fahrzeuge mit E-Antrieb. Die E-Mobilitätsoffensive bekommt nun ingesamt 120 Mio. Euro mehr als geplant.

E-Mobilitätsoffensive für Unternehmen bekommt mehr Geld

Wien. Eine leichte Erhöhung der Förderung für Unternehmen, die ihre Fuhrparks auf E-Mobilität umstellen, ist am Mittwoch durch den Ministerrat gegangen. Für heuer und 2023 soll es demnach insgesamt 120 Mio. Euro mehr geben, um Mehrkosten bei der Anschaffung bei E-Fahrzeugen abzufedern. Die Öffentliche Hand - konkret das Umweltministerium von Leonore Gewessler (Grüne) - unterstützt damit die "E-Mobilitätsoffensive".

Zusammengearbeitet wird dem Ministerratsvortrag zufolge mit den Automobilimporteuren, Zweiradimporteuren und dem Sportfachhandel. Die bereits fixierten mittel von 71 Mio. Euro für heuer werden um 20 Mio. Euro für die Förderung betrieblicher E-Fahrzeuge erhöht. Im Jahr 2023 soll das E-Paket um 10 Mio. Euro für Ladeinfrastruktur aufgestockt werden.

Der Anteil emissionsfreier Fahrzeuge im österreichischen Fahrzeugbestand ist aktuell noch gering. Ziel ist es, diesen nun deutlich zu steigern und auf Zielerreichungskurs des Mobilitätsmasterplans 2030 zu bringen. So sollen spätestens ab 2030 100 Prozent aller Neuzulassungen von landwirtschaftlichen und schweren Nutzfahrzeuge mit weniger als 18 Tonnen emissionsfrei sein.

Ab 2035 sollen dies auch die Geräte mit mehr als 18 Tonnen sein. Im Zeitraum von 2022 bis 2025 stehen in Summe mit der angestrebten Aufstockung von 40 Mio. Euro heuer und 50 Mio. Euro 2023 nun 365 Millionen Euro zur Verfügung. Gewessler hatte die Pläne am 10. Februar noch ohne die nun geplanten Erhöhungen vorgestellt.

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