Climate Impact Challenge 2021 - der Klimaschutz-Wettbewerb

trend und Glacier zeichnen die kreativsten Ideen von Unternehmen aus, um Treibhausgase einzusparen und den Klimawandel zu bremsen.

Climate Impact Challenge 2021 - der Klimaschutz-Wettbewerb

Die Jurysitzung war im Sinne des Klimaschutzes vorbildlich - nämlich praktisch emissionsfrei. Sie fand ohne lange Anfahrtswege mittels Videokonferenz statt, war aber deswegen nicht weniger genau. Schließlich galt es, an die 50 Einreichungen mit neuen Klimaschutz-Ideen und -Lösungen von Unternehmen zu sichten, mit Punkten zu versehen und schließlich ausführlich zu diskutieren. Da und dort war das Ergebnis denkbar knapp, schließlich handelte es sich um eine Vielzahl genialer Produkte und Projekte, um den CO2-Ausstoß von Unternehmen, deren Mitarbeitern, aber auch von Privatpersonen zu verringern.

"Am meisten freut mich die Begeisterung, mit der sich die unterschiedlichsten Unternehmen bei uns gemeldet haben", resümiert Co-Initiator Andreas Tschas, CEO des Wiener Klimaschutz-Start-ups Glacier, das gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin trend die Climate Impact Challenge ausgeschrieben hatte.

Die Gewinner

Gewonnen haben drei Unternehmen, die auf ganz verschiedene Art und Weise an das Thema herangehen: So setzte sich in der Kategorie "Energie & Infrastruktur" die oberösterreichische Rabmer Gruppe durch. Sie hat eine Technologie entwickelt, wie die recht konstanten Temperaturen von Abwässern in Kanalrohren zum Heizen und Kühlen ganzer Unternehmenszentralen und anderer Immobilien verwendet werden können. Für Jurymitglied Christoph Thun- Hohenstein, den ehemaligen Generaldirektor des MAK und heutigen Leiter der Vienna Biennale for Change, ist die Rabmer Gruppe ein "Musterbeispiel für das Potenzial, das es noch zu entdecken gibt", um den zunehmenden Energiebedarf auch ohne fossile Brennstoffe zu decken.

In der Kategorie "Mobilität &Verkehr" entschied sich die hochkarätige Jury - zu ihr zählten neben der trend-Redaktion und Thun-Hohenstein Umweltbundesamt-Geschäftsführerin Monika Mörth, Marc Olefs, Abteilungsleiter für Klimaforschung der Zentralanstalt für Metereologie und Geodynamik, und Philip Reuchlin, Chief Sustainability Officer bei Glacier - für das Start-up Eloop, das eine E-Auto-Carsharingflotte mit einem blockchainbasierten Beteiligungsmodell kombiniert und auf diese Weise heuer rund 350 Tonnen CO2 einspart.

Wiederum einen gänzlich anderen Ansatz verfolgt der Sieger der Kategorie "Arbeitsplatz &Ernährung". Hier setzte sich das Reparatur-und Service-Zentrum R.U.S.Z. durch, dessen Ziel es ist, möglichst viele Geräte zu reparieren, um damit CO2 einzusparen, das sonst bei der Produktion neuer Geräte entstehen würde.

Die Sonderwertung "Mitarbeiterbeteiligung" konnte schließlich die Allgemeine Sparkasse Oberösterreich für sich entscheiden. Sie versucht, alle ihre Mitarbeiter über eine neue App, die dieser Tage unternehmensweit ausgerollt wird, für das Thema CO2-Vermeidung zu sensibilisieren, und setzt dabei auf Challenges, Ratings und Incentives, um so gemeinsam den ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Die Unternehmen dürfen sich am Climate Impact Day am 21. September der Öffentlichkeit präsentieren. Denn genau darum geht es, meint Glacier-Geschäftsführer Tschas: "Jedes Unternehmen steht vor ähnlichen Herausforderungen in punkto Nachhaltigkeit und Klimaschutz, darum ist es so wichtig, Best-Practice-Lösungen miteinander zu teilen und voneinander zu lernen."

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