Chinesische Lufttaxifirma Ehang plant Europazentrale in Österreich

FACC-CEO Robert Machtlinger (li) mit Ehang-Gründer Hu Huazhi vor der gemeinsam entwickelten Ehang 216

FACC-CEO Robert Machtlinger (li) mit Ehang-Gründer Hu Huazhi vor der gemeinsam entwickelten Ehang 216

Das chinesische Aviation-Startup Ehang, Partner des österreichischen Flugzeug-Ausstatters FACC, will seine Europa-Aktivitäten von Wien aus steuern.

Anfang April 2019 feierte in der Wiener Generali Arena die Ehang 216 Europa-Premiere, ein elektrisch betriebenes, senkrechtstartendes Luftfahrzeug, das für den Personentransport in Städten gedacht ist. Gefertigt wird das Fluggerät von der Innviertler Aerospace-Firma FACC, betrieben wird das Projekt vom chinesische Startup Ehang aus der Metropole Guangzhou. Schon 2020 will das Unternehmen in Guangzhou mit regelmäßigen Airshuttle-Services beginnen.

Nun bestätigt eine Ehang-Sprecherin trend-Informationen, dass das gesamte Europageschäft für die Passagierdrohnen künftig von Österreich aus gesteuert werden soll: "Ja, das Headquarter für unsere europäischen Aktivitäten wird in Wien sein". Informationen über die Höhe der Investition und die Anzahl der in der Europazentrale beschäftigten Mitarbeiter gibt es vorerst keine.

Bereits im August wurde die Ehang Technology GmbH ins Firmenbuch eintragen, sie gibt neben der Steuerung des Europageschäfts auch den Betrieb von Teststrecken als Unternehmensgegenstand an. Über 1.000 Stück der spacigen Senkrechtstarter wurden laut Angaben von FACC-Chef Robert Machtlinger bereits geordert.


Der trend Podcast: Jungfernflug im Flugtaxi

Zukunftsvision oder bloßes Spektakel? trend-Redakteur Bernhard Ecker nimmt Platz im Flugtaxi.


Übersicht der trend Podcasts

Alle weiteren Folgen des trend Podcasts finden Sie unter trend.at/podcast

trend Podcast abonnieren



Wirtschaft

Osram-Betriebsrat legt Beschwerde wegen ams-Offert ein

Wirtschaft

voestalpine startet Testbetrieb der Wasserstoffpilotanlage

Jürgen Rauch

Wirtschaft

Volksabstimmung verhindert Projekt von Rauch und Red Bull

Digitalisierung: Vorwärts in die Zukunft

Industrie 4.0: Adidas Speedfactories wandern nach Asien