#economy4future: Top-CEOs starten Initiative für Lehrlinge

Der Verein CEOs for Future, zu dessen Initiatoren 25 namhafte österreichische CEOs und Top-Manager gehören, hat die Lehrlingsinitiative #economy4future gestartet.

Präsentation der #economy4future Initiative

Präsentation der #economy4future Initiative

Der von heimischen CEOs und Spitzenmanagern initiierte Verein CEOs For Future hat mit #economy4future eine Initiative für Lehrlinge und junge Mitarbeiter gestartet und einen fünf Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog mit konkreten Handlungsvorschlägen vorgelegt, wie die von Klimawandel, COVID-19 und weiteren Krisen besonders betroffene junge Generation unterstützt werden soll.

Der frühere Verbund-Vorstandschef Wolfgang Anzengruber ist einer der 25 Initiatoren von CEOs For Future und der neuen Initiative. „Es ist uns wichtig, ins Tun zu kommen“, betont Anzengruber. Und ÖBB-Vorstandschef Andreas Matthä betont: „Wir müssen uns einerseits auf den Klimawandel einstellen und gleichzeitig aktiv gegensteuern. Bei economy4future haben wir uns zum Ziel gesetzt, über die gemeinsame Diskussion und den Austausch ins Tun zu kommen. Dabei liegt mir der Austausch mit der Jugend, insbesondere mit unseren über 2.000 Lehrlingen, besonders am Herzen. Denn sie sind die Klimaretter von morgen.“

Nachhaltige Entwicklung als Ziel

Die 25 CEOs der Initiative sind Arbeitgeber von mehr als 410.000 Mitarbeitern und über 11.000 Lehrlingen in Österreich, was einem Anteil von rund zehn Prozent aller heimischen Lehrlinge entspricht. Ihr erklärtes Ziel ist eine wirkungsvolle, nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft und die Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte der Zukunft in den Mittelpunkt zu stellen. Denn, so betonen die Initiatoren: Die Klimakrise ist voll im Gange: Laut einer Studie des Climate Change Center Austria werden die Schäden in Österreich bis 2050 rund neun Milliarden Euro pro Jahr betragen. Hier gilt es, Chancen zu nutzen und vor allem auch in den Unternehmen gemeinsam zu handeln.

5 Schritte wurden definiert, um gemeinsam den Pariser Klimazielen näher zu kommen:

  1. Erstellung von Modulen für die Lehrlingsausbildung. Dazu zählen Lehrinhalte, Workshops, aber auch Diskussionen;
  2. Einführung eines unternehmensinternen Dialogs und Austausches zwischen den Führungskräften und jungen MitarbeiterInnen und Lehrlingen;
  3. Schaffung eines branchen- bzw. unternehmensübergreifenden Austausches anhand des CEOS FOR FUTURE Zukunftsdialogs;
  4. Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den TopmanagerInnen über TopmanagerInnen Calls
  5. Dokumentation konkreter Ergebnisse.

Jugend unterstützen

Zu den persönlichen Gründen, warum sie die Jugend und besonders die Lehrlinge im Rahmen von #economy4future unterstützen wollen, erklärt etwa Michaela Reitterer, OHV Präsidentin und Hoteliere des Boutiquehotels Stadthalle in Wien: „Der Tourismus ist aktuell hart getroffen – unser Sektor ist einer der wichtigste Lehrlingsausbildner des Landes. Deshalb engagieren wir uns bei economy4future und tragen die Initiative mit.“

Karin Zipperer, Geschäftsführerin des VOR, sagt zur #economy4future Initiative: „Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind für uns als Verbund des Regional- und Nahverkehrs der gesamten Ostregion seit Beginn an Teil unserer DNA. Unsere jungen MitarbeiterInnen sind nicht nur unsere stärksten BotschafterInnen, sie sind auch unsere WissensträgerInnen für morgen: Wir fragen ihre Bedürfnisse und Erwartungen ab und nehmen diese in unseren Planungen auf."

Und Hartwig Hufnagl, Vorstand ASFINAG betont : „Mit nachhaltigen, klimafreundlichen und innovativen Lösungen ist die ASFINAG Teil der Mobilitätswende in Österreich. Wir stehen vor der Herausforderung, den Verkehr der Zukunft neu und besser zu organisieren. Diesen Weg werden wir gemeinsam mit allen unseren MitarbeiterInnen gehen, daher unterstützen wir die economy4future-Initiative Lehrlinge und junge MitarbeiterInnen aus voller Überzeugung.“

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