Casinos-Streit beigelegt: Novomatic und Tschechen pokern gemeinsam

Casinos-Streit beigelegt: Novomatic und Tschechen pokern gemeinsam

Das Roulette-Rad bei den Casinos Austria dreht sich nun sowohl für die Novomatic als auch für das tschechische Konsortium.

Der Streit um die Übernahme der teilstaatlichen Casinos Austria wurde beendet: Novomatic und die beiden tschechischen Milliardäre werden als Partner zusammenarbeiten.

Die beiden Streithähne werden nun Partner. "Wir sind seit vorgestern Freunde", sagte Novomatic-Chef Harald Neumann zur Einigung mit dem tschechischen Konsortium im Casinos-Übernahmestreit. Beide Parteien wollen ihre Anteile an den Casinos und an den Lotterien in ein gemeinsames Joint Venture einbringen, das ihnen je zur Hälfte gehören wird.

"Wir haben vorgestern einen entsprechenden Kooperationsvertrag abgeschlossen und haben somit auch den Wunsch des Herrn Finanzministers (Hans Jörg Schelling, Anm.) Folge geleistet, dass wir uns einigen sollen", so Neumann.

Novomatic-Chef Harald Neumann (links) und das Vorstandsmitglied der Sazka Group, Pavel Horak, sind sich einig.

Damit es zu keiner größeren Verzögerung kommt, werde es eine Übergangsperiode von mehreren Monaten geben, in der Novomatic die alleinige Kontrolle über die Casinos Austria AG (CASAG) haben wird, erklärte Neumann.

Novomatic und das tschechische Konsortium AGH buhlten beide um die Mehrheit bei den Casinos Austria. Nachdem sich die beiden Bieter monatelang gestritten hatten, wurden sie vor rund einem Monat von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) zur Räson gerufen. Anfang Februar gab schließlich Novomatic-Chef Harald Neumann bekannt, dass man das Kriegsbeil begraben wolle.

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