Casinos: Betriebsrat attackiert Generaldirektor Labak

Doppelte Überraschung bei der Casinos Austria Hauptversammlung: Die Machtübernahmeder Sazka-Gruppe scheiterte, der Betriebsratschef stellte sich gegen CEO Alexander Labak.

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Wie trend erfuhr, brachte die Hauptversammlung der Casinos Austria AG am 20. Juni 2018 gleich zwei große Überraschungen: Nicht nur scheiterte die geplante Machtübernahme durch den größten Aktionär, die tschechische Sazka Group (38 Prozent) spektakulär, sondern auch der Betriebsrat machte seinem Unmut gegen die Führung von CEO Alexander Labak erstmals in der Geschichte der Casinos in der Aktionärsversammlung Luft.

Und diese Abrechnung der Arbeitnehmervertreter verlief laut trend-Informationen alles andere als glimpflich: Labak habe die „funktionierenden Strukturen in der BU (Anm: Business Unit) Casag bewusst und mutwillig zerschlagen, um sich kritisch mahnender Manager zu entledigen“, heißt es in einem Schreiben des stellvertretenden Vorsitzenden Zentralbetriebsrats Christian Holz, aus dem in der Hauptversammlung vorgelesen wurde.

Der Vorstand binde die Arbeitnehmervertreter in wichtige Entscheidungen nicht mehr ein, wirre Aktivitäten fänden im Unternehmen statt, und all das verschlinge auch noch Unsummen an Geld, kritisierte der Betriebsrat. Allein die Beraterkosten hätten unter Labak 1,4 Millionen Euro betragen, das Entfernen unbequemer Bereichsleiter weitere 1,2 Millionen Euro, rechnete der Betriebsrat vor.

Der abschließende Appell; Wenn die Eigentümer nicht wollten, dass ihr Eigentum Casinos Austria beschädigt würde, bestünde dringender Handlungsbedarf.

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