Casinos Austria: Novomatic und Tschechen stellen Pläne vor

Casinos Austria: Novomatic und Tschechen stellen Pläne vor

Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic und die Firmen der beiden tschechischen Milliardäre Karel Komarek und Jiri Smejc, KKCG und Emma Capital ihre gemeinsamen Pläne für die teilstaatlichen Casinos Austria vorstellen.

Novomatic und das tschechische Konsortium AGH buhlen beide um die Mehrheit bei den Casinos Austria. Nachdem sich die beiden Bieter monatelang gestritten hatten, wurden sie vor rund einem Monat von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) zur Räson gerufen. Anfang Februar gab schließlich Novomatic-Chef Harald Neumann bekannt, dass man das Kriegsbeil begraben wolle.

Nun geht es darum, wie sich die beiden Bieter den Casinos-Konzern, zu dem auch die Lotterien gehören, aufteilen wollen. Die Eigentümerstruktur der Casinos ist kompliziert, sind doch die einzelnen Aktionäre über Syndikatsverträge miteinander verwoben. Novomatic hat sich von einigen Alteignern bereits Anteile gesichert und hält auf dem Papier durchgerechnet schon rund 40 Prozent an den Casinos. Den Tschechen gehören durchgerechnet mehr als 11 Prozent.

Beide Parteien haben ihre Übernahmevorhaben bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldet. Diese wird nun aber abwarten, welche Lösung am Freitag präsentiert wird. Wahrscheinlich ist, dass sie die Tschechen und Novomatic in der Mitte treffen werden.

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