Casinos-Anteilsverkauf von Novomatic an Sazka in der Warteschleife

Casinos-Anteilsverkauf von Novomatic an Sazka in der Warteschleife

Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic hat die Miteigentümer formell noch nicht über den Ausstieg bei Casinos Austria informiert, nachdem im Dezember mündlich der Rückzug angekündigt wurde.

Gumpoldskirchen/Wien. Anfang Dezember hat der Glücksspielkonzern Novomatic angekündigt, seine Anteile an den Casinos Austria an den tschechischen Glücksspielkonzern Sazka zu verkaufen - und diesem damit eine Mehrheit an den Casinos Austria zu ermöglichen. Der nächste Schritt, die formale Information der anderen Casinos-Eigentümer, ist bisher nicht erfolgt, könnte aber kommende Woche folgen, hieß es am Freitag zur APA.

Novomatic hält derzeit 17 Prozent an den Casinos Austria, Sazka 38 Prozent. Der Transfer der Anteile unterliegt aber komplizierten internen Regeln, da die anderen Miteigentümer der Casinos Austria, allen voran die Republik Österreich, die über die Staatsholding ÖBAG rund 33 Prozent besitzt, Vorkaufsrechte haben.

Novomatic muss nach den geltenden Spielregeln alle Miteigentümer zu einer Sitzung einladen, bei der diese bekanntgeben müssen, ob sie ihre Vorkaufsrechte geltend machen. Wann die Einladung verschickt wird, kann der Verkäufer selber entscheiden, ab dann gilt eine vierwöchige Frist bis zur Sitzung. In nächster Zeit werde der Brief verschickt, vielleicht schon nächste Woche.

Sollte keiner der anderen Miteigentümer Interesse an Novomatic-Anteilen zeigen, könnte der Deal rasch über die Bühne gehen. Andernfalls könnte es bis zu einem halben Jahr dauern, bis der Prozess abgeschlossen ist.

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