Wo die Nachfrage noch gering ist und sich ein Investment lohnen kann

Wo die Nachfrage noch gering ist und sich ein Investment lohnen kann

Das Immobilien-Internetportal Immobilienscout.at hat eine aufwendige Erhebung mit sämtlichen in Österreich registrierten und zum Verkauf angebotenen Immobilien durchgeführt. Dabei wurde untersucht, wie sich in Österreich, respektive in Wien, die Anzahl der angebotenen Immobilien zu der Zahl der dort lebenden Bevölkerung verhält.

Daraus, so der Schluss von Immobilienscout-Geschäftsführer Patrick Schenner (Bild), lässt sich ableiten, wie gut oder schlecht die Nachfrage nach Objekten in diesen Gegenden ist. Ist das Angebot an Immobilien in einer bestimmten Gegend in Relation zur Bevölkerungszahl groß, ist das ein Indikator für günstige Preise.

Konkrete Investitionsgebiete

In Wien sind jene Gegenden für eine Immobilienanlage interessent, die sich entlang der U-Bahn-Erweiterung befinden. In den Stadtteilen Aspern, Rothneusiedl, Oberlaa und in der Nähe der dorthin führenden U-Bahn-Stationen könnte sich ein Investment unter dem Aspekt der Preissteigerung und der Vermietbarkeit lohnen. Im Gebiet um den geplanten Zentralbahnhof ist bei Neuprojekten die Nachfragesituation schon eingepreist. Gebrauchte Objekte könnten sich lohnen. Durch den Ausbau der Hochleistungsbahn von Wien nach St. Pölten verkürzt sich die Fahrzeit auf 25 Minuten. Die Preise in St. Pölten sind aber noch moderat. Für den Eigenbedarf empfehlen sich zur Stadtflucht die Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf. Das Angebot dort ist groß, die Nachfrage in diesen Gebieten ist derzeit noch gering. Aufgrund der landschaftlichen Attraktivität könnte sie allerdings bald steigen.

GRAFIK: Angebotsparität in Wien – angebotene Objekte pro Haushalt
GRAFIK: Angebotsparität in Österreich – angebotene Objekte pro Haushalt

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