Wieso Grasser-Freund Ernst-Karl Plech nun ordentlich schwitzt

Ex-Buwog-Aufseher Plech hatte Zugriff auf „Meischis“ Millionen in Liechtenstein.

Für Ernst-Karl Plech wird es eng. Der Wiener Immobilienmakler ist Zeichnungsberechtigter für die Meischberger-Konten in Liechtenstein. Das ist heikel, weil die Buwog-Provisionsmillionen dorthin geflossen sind und Plech zum Privatisierungszeitpunkt im Buwog-Aufsichtsrat saß. Zudem hatte Plech als Vertrauter des damaligen Finanzministers Karl-Heinz Grasser direkten Einfluss auf den Privatisierungsprozess.

Besonders auffällig ist, dass Plech und Buwog-Lobbyist Walter Meischberger in vielen Immobilienprojekten im In- und Ausland engagiert sind, so in Wien, Ibiza (Spanien) und Brisbane (Australien).

Laut Strafakt mischte Plech bei der Verteilung der Buwog-Provisionen mit, was dieser bestreitet. Fakt ist, dass Plech unter Grasser gute Geschäfte machte. So kassierte er für die Vermittlung einer Immobilie für das Justizministerium rund 600.000 Euro Provision. Pikantes Detail: Seit 2009 sind Plech und Grasser Partner in der GPS Immobilien GmbH.

Plech und Meischberger haben sich über Aussagen vor dem Staatsanwalt abgesprochen, weiß die Polizei aus der Telefonüberwachung. Ein glatter Verstoß gegen gerichtliche Auflagen. Weil Plech vermögend ist und einen Zweitwohnsitz in Australien besitzt, gilt in Justizkreisen selbst die Verhängung einer U-Haft nicht mehr als gänzlich ausgeschlossen.

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