Wien bekommt neues Cafe-Sacher

Elisabeth Gürtler hat es geschafft: Nach langem Verhandeln zieht die Porzellanmanufaktur Augarten aus der noblen Immobilie am Wiener Stock-im-Eisen-Platz 3 aus. Das geschichtsträchtige Gebäude im Herzen der Stadt hatte Gürtler, zugleich Chefin der Sacher-Hotels und der Spanischen Hofreitschule, vor mehr als einem Jahr um elf Millionen Euro erworben, um daraus ein Kaffeehaus zu machen.

Shop im Erdgeschoss, Cafe im 1. Stock

An den Plänen will Gürtler, so heißt es, festhalten, allerdings könnte das Projekt anders als ursprünglich geplant umgesetzt werden: Da die rund 300 Quadratmeter Fläche ungünstig verteilt sind (zu kleine Fläche im Erd­geschoß), ist unten ein Shopbereich mit Sacher-Torten angedacht und oben ein Kaffeehaus im gehobenen Altwiener Stil, angelehnt an das bekannte Café Sacher in der Kärntner Straße.

Wie es aus dem Hotel heißt, ist die Versuchung, die Flächen womöglich doch weiterzuvermieten, aber groß: „Jeder will sich am Stephansplatz einmieten und ist bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen.“ Gürtler selbst, derzeit geschäftlich in Amerika, will sich noch nicht in die Karten blicken lassen.

-Silvia Jelincic

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