Wie viel die Ferdinand Lacina & Co als Aufsichtsräte der Bank Medici verdienten

Sonja Kohn hat ihre Kontrollore gut im Griff. Der Aufsichtsrat der Bank Medici setzt sich aus dem Deloitte-Wirtschaftsprüfer (und MEL-Gutachter) Philip Göth, Ex-VP-Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner und Ex-SP-Finanzminister Ferdinand Lacina (siehe auch Interview ) sowie zwei Bank-Austria-Vertretern zusammen. Deren Entlohnung bestimmt Kohn.

"100.000 Euro nicht übersteigen"
Dazu wurde sie laut Protokoll der Medici-Hauptversammlung vom 23. Juni 2008 explizit ermächtigt, „die Vergütung der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder nach eigenem Ermessen festzusetzen, wobei die Gesamtvergütung (…) 100.000 Euro nicht überschreiten darf.“
Im Klartext: Pro Jahr kriegt jeder 20.000 Euro – für vier Sitzungen. Das war nicht immer so. Auch Lacina und Co mussten sich ihre Gagen verdienen. Im Jahr 2006 kassierten die fünf gemeinsam 48.000, ein Jahr später waren es 72.480 Euro, erst im Jahr 2008 schließlich 100.000 Euro. Besonders kritisch dürften die Herren nicht gewesen sein. Womit die Bank ihr Geld verdiente, kümmerte keinen. Daher kannte auch niemand den Namen Bernard Madoff.

Von Ashwien Sankholkar

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