Web2Watch - Marken im Online-Check
Diese Woche: Automarken

Österreichische Konsumenten posten jährlich sechs Millionen Meinungen zu Marken, dazu kommen noch weit über 100 Millionen „private“ Postings. All diese beobachtet OGM mit Web2Watch laufend. Der Online-Check ist keine Umfrage, sondern zeigt, in welcher Art und wie häufig über Marken in Social Media gesprochen wird.

Österreich ist manchmal einfach anders: Überall in Europa brach 2011 der Automarkt massiv ein, nur hierzulande (und beim Nachbarn Deutschland) nicht. Der heimische Zuwachs an neu zugelassenen Automobilen betrug 8,4 Prozent gegenüber 2010. Allein im Dezember kamen 23.358 Autos dazu. Aktuell kurven damit 4,517.467 Pkws auf Österreichs Straßen herum. Unter den Autoherstellern baute VW europaweit seine Vormachtstellung auf 23,2 Prozent Marktanteil aus. Auch BMW (6,0 Prozent) und Daimler (5,0 Prozent) konnten laut dem europäischen Herstellerverband ACEA dazugewinnen. Die französischen Marken Peugeot (12,5 Prozent) und Citroën (9,7 Prozent) verloren dahingegen. Bei den österreichischen Neuzulassungen im Jänner dominierte, wie immer, der VW Golf.

Wolfgang Bachmayer, OGM: "180.000 Postings zu Automarken in zwölf Monaten ist ein Posting-Rekord! Dahinter stehen aber nicht nur Tausende mitteilungsfreudige Autofans, sondern auch professionelles Marketing der Hersteller. Nahezu jede Marke ist in den Social Media aktiv - man begnügt sich nicht mit einer eigenen Facebook-Seite und gelegentlichen Reaktionen wie in anderen Branchen. Primär wird wie etwa beim Mini die eher jüngere Käuferschicht mit Spaßfaktor angesprochen, die kaufkräftige mittlere Klientel weniger. Mini hat zahlenmäßig die meisten Fans, Subaru anteilig am meisten Zustimmung aufgrund seiner Verlässlichkeit. Rolls-Royce hat noch immer den Nimbus der unerreichbaren Nobelmarke, während Bentley und Jaguar zunehmend als Neureichen-Schlitten gelten.“

Detailanalysen der Branchen: www.ogm.at

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