Web2Watch - Marken im Online-Check

20.225 Postings gab es in den vergangenen 12 Monaten zu Spitälern und Kuranstalten. Über das größte Krankenhaus Österreichs wird im Internet am meisten gesprochen.

Top 5 - Positiver Meinungssaldo

Die Top-Liste zeigt, bei welchen Marken die positiven Aussagen am deutlichsten überwiegen.

Österreichische Konsumenten posten jährlich sechs Millionen Meinungen zu Marken, dazu kommen noch weit über 100 Millionen „private“ Postings. All diese beobachtet OGM mit Web2Watch laufend. Der Online-Check ist keine Umfrage, sondern zeigt, in welcher Art und wie häufig über Marken in Social Media gesprochen wird.

Keiner geht gerne ins Krankenhaus, das steht außer Frage. Die Österreicher tun es dennoch relativ oft: Rund 27 Prozent der Bevölkerung sind einmal im Jahr im Krankenhaus. Der EU-Durchschnitt liegt laut Zahlen von 2011 bei 15 Prozent, also deutlich darunter. Rund 2,7 Millionen Mal ließen sich Österreicher laut Statistik Austria 2010 stationär behandeln, die Zahl ist leicht rückläufig. Im Durchschnitt dauert der Krankenhausaufenthalt 6,7 Tage. Die Politik versucht seit Jahren, diese Zahlen zu minimieren, denn die Kosten steigen im gesamten Gesundheitssystem. Rund 31,4 Milliarden Euro haben Gesundheitsausgaben den Staat 2010 gekostet. In den zehn Jahren davor sind sie durchschnittlich um 5,2 Prozent pro Jahr gestiegen.

Wolfgang Bachmayer, OGM: "Richtig eingesetzt, bieten die Social Media viele Chancen für Krankenhäuser, Kuranstalten und Reha-Zentren. Schwangere tauschen sich über Ärzte für die Entbindung aus, Patienten über Betreuung, Organisation oder (meist kritisch) über das Essen, Jungärzte debattieren über ihren Ausbildungsplatz. Das Wiener AKH als größtes Krankenhaus Österreichs wird am häufigsten diskutiert. Die Rudolfstiftung profitiert vom Ruf der zu ihr gehörenden Semmelweisklinik, aber auch kleinere Spitäler wie das LKH Vöcklabruck werden wegen der guten Betreuung gelobt. Imageprobleme haben meist individuelle Ursachen: die "Spitzel-Affäre“ im Klinikum Klagenfurt, Schließungsdebatten beim LKH Graz-West, Kritik vom eigenen Personal beim AKH.“

Detailanalysen der Branchen: www.ogm.at

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