Was Dietrich Mateschitz und Steve Jobs verbindet...

Die auffälligste Gemeinsamkeit von Steve Jobs und Didi Mateschitz ist ihr charismatischer Führungsstil. Was den Faktor Charisma betrifft, schöpfen beide aus dem Vollen: Sie werden als extrem anziehende Persönlichkeiten mit hoher Strahlkraft auf ihr Umfeld beschrieben. Jobs’ Aura galt als "Reality Distortion Field“, die von Mateschitz ist nicht viel kleiner.

Was Dietrich Mateschitz und Steve Jobs verbindet...

So haben es beide Firmenführer geschafft, dass sich ihre Leute als Auserwählte und nicht als Arbeitskräfte fühlen. Es ist dieser emotionale Führungsstil, der Mitarbeiter mitreißen und zu außergewöhnlichen Höchstleistungen antreiben kann. Charismatiker pflanzen ihrer Umgebung Visionen ein, die bis in die letzte Faser ihres Imperiums zu wirken scheinen. Im inneren Zirkel sind allerdings nur handverlesene Vertrauensleute zugelassen: Bei Jobs war es Designer Jonathan Ive, bei Mateschitz treue Wegbegleiter wie der Werber Johannes Kastner, der der Dose die Flügel verlieh.

Von außen betrachtet, tragen von Charismatikern geprägte Organisationen leicht sektenhafte Züge. Genau das wird sowohl Apple als auch Red Bull nachgesagt. Und wer es sich mit dem Guru verscherzt, der ist draußen - auf Lebenszeit. Gemeinsam ist Jobs und Mateschitz außerdem das Gefühl für geniales Marketing und visionäre Produktentwicklung. Doch bei allem strategischen Weitblick gehören beide auch zur Kategorie der Mikromanager, die sich in Detailarbeit verlieren können. Allerdings nur in jenen Gebieten, auf denen sie selbst über die höchste Kompetenz verfügen: Jobs war gefürchtet dafür, dass er die Produktentwicklung bis hin zur Schraubenform dominierte. Auch Mateschitz entscheidet oft bis ins kleinste Detail mit.

Genies

Den Titel "Marketinggenie“ tragen sie zu Recht, denn sie schafften und schaffen es, die Verbraucher mit Leidenschaft an das Produkt zu binden. Dabei bewiesen sie den Weitblick, die Marken auszudehnen, ohne ihren Kern zu beschädigen oder zu verwässern. Jobs erfand rund um iTunes die Spielregeln der Entertainment-Industrie völlig neu. Dort fließen Milliardenprovisionen für Songs und Filme, allein weil die Abspielgeräte so kultig sind.

Gänzlich unerbittlich sind die Gurus aber, wenn es um die Deutungshoheit der eigenen Person geht. Die "No comment“-Strategie haben beide verinnerlicht. Jobs’ öffentliche Auftritte beschränkten sich auf die hochgradig inszenierten Produktpräsentationen. Mit dem Genie sprechen konnten nur handverlesene Journalisten. Und eine autorisierte Biografie? Die erlaubte Jobs erst ganz am Ende seines Lebens.

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