Was sich hinter Basel III verbirgt: Bis 2013 wird von Finanzinstituten mehr verlangt.

Bis 2013 wird von Finanzinstituten mehr und besseres Eigenkapital verlangt. Um Banken wetterfester gegen Krisen zu machen, arbeitet der Baseler Ausschuss – ein Gremium aus Notenbankern und Vertretern von Regulierungsbehörden aus 30 Ländern mit Sitz in der Schweiz – derzeit an strengeren Vorschriften hinsichtlich der Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung der Banken.

Ein erster Entwurf liegt bereits vor, Vertreter der Branche hatten bis Ende April Zeit, ihre Einschätzung zu den Auswirkungen abzugeben. Mit einem ersten Richtlinienvorschlag ist bis Ende des Jahres zu rechnen, 2013 soll die Reform mit Namen Basel III in Kraft treten. Zentraler Punkt ist, dass das Kernkapital (Fachjargon: Tier 1) erhöht werden muss. In Österreich etwa liegt die Quote bei mindestens vier Prozent.
Ein exakter Prozentsatz, um wie viel sie höher werden muss, wurde bislang nicht genannt. Experten rechnen mit einer Verdoppelung.

Außerdem muss der Anteil des „harten“ Kernkapitals an der Gesamtsumme erhöht werden. In Diskussion ist eine Bandbreite von 51 bis 85 Prozent. Gesprochen wird zum Beispiel auch über einen neuen Ansatz bei den Mehrheitsbeteiligungen der Banken. In Zukunft sollen bei Beteiligungen über 50 Prozent die Risiken der Töchter voll konsolidiert werden, während das Eigenkapital nicht mehr bei der Mutter angerechnet werden kann. Die Folge von Basel III: Bei allen europäischen Banken zusammen entstünde ein Kapitalbedarf von immerhin bis zu 300 Milliarden Euro. Nicht nur die Deutsche Bank rechnet insgesamt mit einer Verringerung des Geschäftsvolumens.

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