Verbraucherschutz: Gütesiegel: Die Moral im Einkaufswagen

Starbucks kauft am Weltmarkt Jahr für Jahr Kaffee um über 415 Millionen Euro ein. Rund sechs Prozent der braunen Bohnen sind Fair Trade zertifiziert – mengenmäßig entspricht das etwa einem Drittel des gesamten in die USA importierten Fair Trade Kaffees. Die Verwendung von einem Gütesiegel sei deshalb wichtig, weil „damit jene Kunden, die Fair Trade-Kaffee suchen, bei Starbucks das entsprechende Angebot finden“.

Ob Burger oder Kopierpapier
Ebenso setzen McDonald’s und Tchibo/Eduscho auf die Verwendung von Prüfsiegeln. Das Rindfleisch für die Bürger ist ebenso wie die Kartoffeln für die Pommes mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet, beim Kaffee – der von Kraft Foods exklusiv für McDonald’s hergestellt wird – setzt der Burgergriller ebenso wie Tchibo/Eduscho auf das Gütesiegel der „Rainforest Alliance“. Das Siegel wird von Umweltorganisationen wie Greenpeace allerdings „weder unter sozialen noch unter Umweltaspekten als besonders anspruchsvoll“ kritisiert. Der Papier- und Verpackungskonzern Mondi – mit zehn Niederlassungen in Österreich – setzt bei seinen Premiumprodukten auf das „FSC“-Prüfzeichen, welches nachhaltige und ökologische Forstwirtschaft sichern soll. „Unseren Kunden ist eine Zertifizierung wichtig. Immer mehr fragen auch aktiv danach“, so eine Mondi-Unternehmenssprecherin.

Von Corinna Milborn und Hubert Kickinger

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