So will die AUA 220 Mio. € sparen

Seit die AUA unter den Flügeln des Kranichs fliegt, ist es nun das bereits sechste Sparpaket, das die heimische Airline über sich ergehen lassen muss. 220 Millionen Euro sollen im heurigen Jahr eingespart werden. Bis 2014 sollen es 260 Millionen Euro sein. Bislang haben sich die Verhandlungen dazu aber etwas zäh gestaltet.

● „Standortpaket“: Soll Einsparungen von 30 Millionen Euro bringen. Zusagen gibt es vom Flughafen, der Gebührennachlässe für Transferpassagiere in Aussicht gestellt hat. Auch der Wirtschaftsminister hat in Sachen Mineralölbevorratung eingelenkt. Fehlen noch rund 15 Millionen, die von der Austro Control oder durch eine Senkung der Ticketsteuer (Fekter hat eine mögliche Senkung für die Kurzstrecke von acht auf sieben Euro angedeutet) kommen sollen. Die Austro Control signalisiert keinen Handlungsspielraum.

● „Personal“: Zwischen 40 und 50 Millionen Euro an Einsparungen möglich. Es wird noch verhandelt. Die AUA-Vorstände müssen auf ihre Boni verzichten.

● „Umflottung“: Die Lufthansa hat sich zu einer Finanzspritze an die AUA in Höhe von 100 bis 150 Millionen Euro zur Umstellung der Flotte von Boeing auf Airbus bereit erklärt.

● Neuverhandlung mit Lieferanten: Auch hier sollen 30 Millionen geholt werden. Etwa die Hälfte der Lieferanten konnten bereits gewonnen werden. Mit Caterer Do & Co ist man sich schon einig geworden: Der Vertrag wurde verlängert, dafür kann Do & Co ab Herbst beim Verkauf der Speisen mitverdienen.

● Zusätzliche Erlöse: Zu den 220 Millionen Euro Einsparungen sollen noch erhöhte Erlöse kommen. Diese sollen durch das Gewinnen zusätzlicher Firmenkunden und durch Offensiven im Bereich Leisure und Langstrecke erreicht werden. Als Geheimwaffe in dem Bereich gilt der neu geholte Vorstand Karsten Benz.

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